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Neue endemische Gecko-Art auf Sibuyan Island entdeckt

ROMBLON – Auf Sibuyan Island in Romblon ist eine neue endemische Gecko-Art wissenschaftlich beschrieben worden. – klajoo.com – Die Art trägt den Namen Luperosaurus alvarezi und gehört zu den sogenannten Fringed Forest Geckos.

Nach Angaben der Philippine Information Agency wurde die neue Art in der internationalen Fachzeitschrift PeerJ beschrieben. Die Beschreibung beruht auf morphologischen und molekularen Analysen der Forscher Camila Meneses und Rafe Brown.

Das Department of Environment and Natural Resources in MIMAROPA sieht die Entdeckung als weiteren Hinweis auf die besondere ökologische Bedeutung von Sibuyan Island. Die Insel gilt wegen ihrer hohen Zahl einzigartiger Arten als wichtiger Biodiversitäts-Hotspot der Philippinen.

Benannt wurde Luperosaurus alvarezi zu Ehren des verstorbenen philippinischen Taxonomen und Ökologen Dr. James D. V. Alvarez. Damit würdigt die wissenschaftliche Beschreibung seinen Beitrag zur Biodiversitätsforschung und zum Naturschutz in den Philippinen.

Die untersuchten Exemplare stammen aus Wäldern auf Sibuyan Island, darunter aus dem Mount Guiting-Guiting Natural Park. Dieses Schutzgebiet ist für seinen hohen Grad an Biodiversität und Endemismus bekannt.

Die Entdeckung folgt auf die jüngere Beschreibung von Platymantis guiting, einer weiteren nur auf Sibuyan Island vorkommenden Art. Zusammen zeigen diese Funde, dass die Insel weiterhin wissenschaftlich bedeutsam ist und noch nicht vollständig erforschte biologische Vielfalt beherbergt.

Die Forscher stellten fest, dass Luperosaurus alvarezi eigene körperliche Merkmale und genetische Eigenschaften besitzt, die die Art von anderen bekannten Vertretern der Gattung Luperosaurus unterscheiden.

Gleichzeitig macht die Entdeckung die Schutzbedürftigkeit der verbliebenen Wälder deutlich. Arten mit sehr begrenztem Verbreitungsgebiet sind besonders anfällig für Lebensraumverlust, illegale Abholzung, Waldschäden und andere menschliche Eingriffe.

Für Sibuyan Island ist die neue Art deshalb nicht nur eine wissenschaftliche Nachricht. Sie stärkt auch die Argumente für Schutzgebiete, Biodiversitätsmonitoring und eine vorsichtige Entwicklung der Insel. – Quelle: PIA MIMAROPA, DENR MIMAROPA, PeerJ (Fachmagazin)

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