MANILA – Die Philippinen haben den 38. National Disaster Resilience Month eröffnet. Das Office of Civil Defense (OCD), das National Disaster Risk Reduction and Management Council (NDRRMC) und Partner aus dem privaten Sektor stellten dabei die Kampagne Panatag Pilipinas in den Mittelpunkt. – klajoo.com – Die Kampagne soll das öffentliche Bewusstsein für Naturgefahren, Katastrophenrisiken und konkrete Vorsorgemaßnahmen stärken.
Ziel ist, dass Menschen nicht erst im Ernstfall reagieren, sondern Risiken früher erkennen und Familien, Schulen, Gemeinden und Betriebe besser vorbereitet sind.
Das Thema ist auf den Philippinen besonders relevant. Das Land ist regelmäßig von Taifunen, Überschwemmungen, Erdrutschen, Erdbeben, Vulkanausbrüchen und anderen Naturgefahren betroffen. Katastrophenvorsorge ist deshalb kein Spezialthema, sondern Teil des Alltags.
Im Rahmen des Monats sind Dialogveranstaltungen, Informationskampagnen, regionale Übungen, Rescuelympics und Rescue Jamborees vorgesehen. Dabei sollen nicht nur Behörden, sondern auch Gemeinden, Rettungskräfte, Schulen, Unternehmen und Familien einbezogen werden.
Der National Disaster Resilience Month geht auf frühere nationale Katastrophenbewusstseinsprogramme zurück. Seit 2017 steht stärker der Begriff der Resilienz im Mittelpunkt. Gemeint ist nicht nur die Reaktion nach einer Katastrophe, sondern die Fähigkeit, Risiken zu verringern, vorbereitet zu sein und sich nach einem Ereignis schneller zu erholen.
Für Bewohner und Reisende bleibt wichtig: Warnungen von PAGASA, PHIVOLCS, NDRRMC, OCD und lokalen Katastrophenschutzstellen sollten ernst genommen werden. Gute Vorsorge beginnt nicht erst bei Evakuierungsanordnungen, sondern bei einfachen Fragen: Wo ist der nächste sichere Ort? Welche Dokumente müssen griffbereit sein? Wie erreicht man Angehörige bei Strom- oder Internetausfall? – Quelle: PIA/RM







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