Mindanao – Die Zahl der Todesopfer des Erdbebens der Stärke 7,8, das am Montagmorgen Mindanao getroffen hat, ist auf 45 gestiegen, wie das National Disaster Risk Reduction and Management Council (NDRRMC) mittelte. – klajoo.com – In ihrem Bericht vom Dienstag um 18:00 Uhr teilte das NDRRMC mit, dass 33 der gemeldeten Todesfälle aus Soccsksargen und 12 aus der Davao Region stammten.
Insgesamt 17 Personen wurden als vermisst gemeldet und 487 Personen als verletzt, diese Zahlen müssen noch bestätigt werden, merkte das NDRRMC an.
Insgesamt waren 149.372 Menschen oder 33.596 Familien von dem Erdbeben in Zamboanga Peninsula, der Davao Region, Soccsksargen und der Bangsamoro Autonomous Region in Muslim Mindanao (BARMM) betroffen.
Von der betroffenen Bevölkerung hielten sich 32.464 Personen oder 8.813 Familien in Evakuierungszentren auf, während 8.973 Personen oder 1.804 Familien an anderen Orten Zuflucht suchten.
Das Office of Civil Defense (OCD) teilte mit, dass die zunächst isolierten Gebiete bereits von staatlichen Einsatzkräften erreicht wurden.
In einem Interview mit Super Radyo dzBB sagte der OCD-Sprecher Junie Castillo, dass der Zugang in einigen Gebieten aufgrund beschädigter Infrastruktur weiterhin eine Herausforderung darstelle, insbesondere in Teilen von Soccsksargen.
Er fügte hinzu, dass einige Straßen und Brücken weiterhin unpassierbar seien, weshalb die Behörden auf alternative Routen und den Seetransport zurückgreifen müssten, um Hilfsgüter zu liefern und die betroffenen Gemeinden zu erreichen.
Castillo erklärte, die Bewertung der Infrastrukturschäden dauere noch an.
Erste Meldungen des Department of Public Works and Highways (DPWH) zeigten, dass in Soccsksargen 18 Brücken beschädigt wurden, von denen sechs nahezu unpassierbar waren.
Mindestens 41 Straßen waren ebenfalls betroffen, etwa 20 davon waren nicht befahrbar.
Das Erdbeben verursachte außerdem sechs gemeldete Erdrutsche.
Die Regierung liefert Lebensmittel, Non-Food-Artikel, Zelte, Treibstoff und andere lebensnotwendige Güter an die vom Erdbeben vertriebenen Bewohner.
Castillo erklärte, das Department of Social Welfare and Development (DSWD) verfüge über ausreichende Lebensmittelvorräte für die betroffenen Einwohner. – KR







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