Mindanao – Die Philippine National Ppolice (PNP) hat eine umfassende Untersuchung zu einer Schießerei in General Santos City eingeleitet, bei der ein 12-jähriges Mädchen und der mutmaßliche Schütze ums Leben kamen. – klajoo.com – Die Polizei versucht herauszufinden, ob das Kind vom Verdächtigen oder von den eintreffenden Polizisten getötet wurde.
Der Chef des General Santos City Police Office, Police Colonel Nicomedes Olaivar Jr., sagte, die Ermittler seien angewiesen worden, eidesstattliche Erklärungen und forensische Beweise zu sichern, um die ersten Erkenntnisse zu überprüfen.
Den Berichten zufolge könnte der tödliche Schuss vom Verdächtigen selbst abgegeben worden sein, und zwar während des Schusswechsels am Samstag im Stadtbezirk Labangal.
“Wir haben unseren Chefermittler angewiesen, unverzüglich eidesstattliche Erklärungen von unseren Zeugen einzuholen”, sagte Olaivar Jr. in einem Interview und fügte hinzu, dass die Aussagen der Augenzeugen mit den physischen und ballistischen Beweisen verglichen werden müssten.
Der Vorfall begann, als Beamte auf Meldungen über wahlloses Schießen in Purok Pandian, einem Wohngebiet mit dicht bebauten Häusern aus leichten Materialien, reagierten.
Bei ihrer Ankunft soll der Verdächtige das Feuer auf die Beamten eröffnet und so ein Feuergefecht ausgelöst haben.
Olaivar Jr. verwies auf das hohe Risiko der Umgebung und erklärte, dass die dünnen Wände der umliegenden Häuser weder Zivilisten noch Polizisten ausreichend Schutz böten.
“Das Gebiet besteht natürlich aus leichten Materialien. Es gab keine feste Deckung, was die Situation gefährlich machte, da der Verdächtige mit Kugeln auf sie feuerte”, so Olaivar Jr.
Ein zentraler Aspekt der Ermittlungen ist die Flugbahn der Kugel, die das Kind traf.
Obwohl die Behörden den Verdächtigen derzeit als wahrscheinlichen Täter betrachten, erklärte Olaivar Jr., dass diese Schlussfolgerung noch durch eine ballistische Untersuchung bestätigt werden müsse.
Die Polizei prüft außerdem, ob die Einsatzkräfte während des Einsatzes Körperkameras getragen haben.
“Da es sich um einen Einsatz handelte, werden wir mit Police Major Cardos sprechen, um herauszufinden, ob jemand eine Maske trug oder ob der Vorfall aufgezeichnet wurde”, sagte Olaivar Jr. und bezog sich dabei auf den Beamten, der das Team leitete.
Der Tod eines minderjährigen Kindes hat Besorgnis über Polizeieinsätze in dicht besiedelten Gebieten ausgelöst.
Olaivar Jr. betonte zwar, dass die Beamten darauf geschult seien, der Sicherheit der Zivilbevölkerung Priorität einzuräumen, räumte aber ein, dass die Situation schnell eskaliert sei und maßgeblich durch das Verhalten des Verdächtigen bestimmt wurde.
Die Identitäten des 12-jährigen Mädchens und des Tatverdächtigen wurden noch nicht bekannt gegeben, da zunächst die Angehörigen benachrichtigt werden mussten.
Olaivar Jr. versicherte der Öffentlichkeit, dass die Ermittlungen transparent geführt würden und ein Zwischenbericht veröffentlicht werde, sobald die forensischen Ergebnisse vorlägen. – KFR







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