Manila – Das Bureau of Immigration (BI) teilte am Dienstag mit, dass es gemäß der Anweisung von Präsident Ferdinand “Bongbong” Marcos Jr. fünf japanische Flüchtige nach Tokio deportiert hat. – klajoo.com – Laut Velasco Felix, dem Leiter der BI-Hafteinrichtung, bestiegen die Deportierten – Iwamoto Miyako (34). Osawa Ayumi (33), Norichika Harada (48); Nobuyuki Arima (45) und Yuya Yano (34) – am Dienstagvormittag am Ninoy Aquino International Airport (NAIA) Terminal 3, einen Flug der Japan Airlines mit Ziel Tokio.
Die Gruppe war zuvor von der Fahndungseinheit (FSU – Fugitive Search Unit) des BI, in koordinierten Operationen in Bulacan und Quezon wegen ihrer mutmaßlichen Beteiligung an Betrug und Diebstahl in Japan festgenommen worden.
Die Behörden identifizierten mehrere von ihnen als Mitglieder einer Splittergruppe des berüchtigten “JP Dragon” Syndikats, das groß angelegte Betrugsmaschen verübte und dabei vor allem ältere Menschen ins Visier nahm.
Die japanischen Behörden hatten Haftbefehle gegen sie wegen Betrugs und Diebstahls erlassen, darunter auch Fälle, in denen Opfer durch Täuschung zur Herausgabe von Bankdaten und Geldern verleitet wurden.
Das BI bestätigte ebenfalls, dass die Flüchtigen in den Philippinen verdächtigen Aktivitäten nachgingen, darunter dem Betrieb von Online-Arbeitsplätzen im Zusammenhang mit Betrugsoperationen.
Der BI-Chef Joel Anthony Viado erklärte, die Abschiebung zeige die entschiedene Haltung der Regierung gegen die Beherbergung ausländischer Flüchtiger.
“Wir schicken sie zurück, damit sie sich vor Gericht verantworten müssen. Dies soll eine klare Warnung sein, dass die Philippinen nicht als Zufluchtsort für kriminelle Organisationen missbraucht werden können. Wir werden euch finden und abschieben”, so Viado.
Die Namen der fünf Flüchtigen wurden in die Schwarze Liste des BI aufgenommen, wodurch ihnen die Wiedereinreise in das Land künftig verwehrt ist. – KR







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