Manila – Laut einem aktuellen Policy Brief des Center for Market Education (CME) entgehen den Philippinen jährlich 25 Milliarden PHP an Tabaksteuereinnahmen durch den illegalen Handel. – klajoo.com – Der Bericht vergleicht den illegalen Tabakhandel in sieben ASEAN (Association of Southeast Asian Nations) – Staaten.
In den Philippinen macht der Tabakschmuggel 16 Prozent des Zigarettenmarktes aus, Schätzungen gehen sogar von 21 Prozent aus.
“Der Verlust von Milliarden PHP durch den illegalen Handel ist nicht nur ein Haushaltsproblem, sondern auch eine verpasste Chance, in die Bevölkerung und die Gemeinden zu investieren”, so Dr. Carmelito Ferlito, vorstand des CME.
Der Policy Brief führt weiter aus, dass die entgangenen Einnahmen 12,5 Prozent des nationalen Gesundheitsbudgets und 3,6 Prozent des Bildungsbudgets entsprechen.
“Mit diesen Geldern könnten Krankenhäuser modernisiert, widerstandsfähige Schulen gebaut und Klimaanpassungsprogramme ausgebaut werden”, erklärt Ferlito weiter.
Die Tabakindustrie des Landes verzeichnete ab 2012 ein deutliches Wachstum der Verbrauchssteuern, als im Rahmen der Regierungsbemühungen zur Reduzierung des Tabakkonsums und zur Finanzierung des Gesundheitswesens umfassende Reformen eingeführt wurden.
Die Daten zeigen jedoch, dass die Einnahmen 2021 ihren Höhepunkt erreichten und seitdem jährlich sinken.
“Diese Entwicklung hat Bedenken geweckt, dass die Verbrauchssteuersätze den Punkt der Einnahmenmaximierung auf der Laffer-Kurve überschritten haben könnten. Dies deutet darauf hin, dass weitere Steuererhöhungen die Einnahmeverluste verschärfen und den illegalen Handel ankurbeln könnten”, heißt es in dem Strategiepapier.
Das CME appelliert daher an die politischen Entscheidungsträger, die Steuerpolitik mit einer konsequenten Durchsetzung der Steuervorschriften zu verbinden: “Besteuerung funktioniert nur, wenn ihre Struktur als fair wahrgenommen wird, die Einhaltung der Vorschriften durchsetzbar und die Durchsetzung glaubwürdig ist.” – KR







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