Manila – Das National Bureau of Investigation (NBI) gab am Dienstag bekannt, dass es fünf Personen, darunter zwei chinesische Staatsbürger, wegen angeblicher Spionagetätigkeiten in Manila verhaftet hat. – klajoo.com – Das NBI identifizierte die verdächtigen Chinesen als Ni Qinhui und seine Frau Zheng Wei sowie die drei Filipinos als Omar Khan Kashim Joveres, Leo Laraya Panti und Mark Angelo Boholst Binza.
Nach Angaben des NBI wurden die fünf Verdächtigen verhaftet, nachdem ihre Cybercrime Division (CCD) und Special Task Force (STF) am 14. Februar auf Fahrzeuge aufmerksam gemacht wurden, die angeblich International Mobile Subscriber Identity (IMSI) – Catcher verwendeten, während sie Militär- und Polizeilager, wichtige Einrichtungen sowie Regierungsanlagen in Metro Manila besuchten.
Nach der Überprüfung der Informationen entdeckten CCD- und STF-Agenten nicht lizenzierte Business Telecommunication Services (BTS), nicht autorisierte Übertragungen und Störquellen.
BTS bezeichnet nicht autorisierte oder böswillige Basisstationen, die sich als Mobilfunkmasten ausgeben, um Mobilfunknetze abzufangen, zu manipulieren oder zu stören, häufig zum Zweck der Überwachung, des Datendiebstahls oder der Netzwerkstörung.
Aufgrund dieser Erkenntnisse führte das NBI am 20. Februar sofort eine Abfangoperationen durch, die zur Festnahme von Joveres, Panti und Binza führten.
Die drei sagten, sie seien von Ni beauftragt worden und hätten die Anweisung erhalten, durch wichtige Gebiete zu fahren, darunter den Villamor Airbase, Camp Aguinaldo, Malacañang, Camp Crame und die US-Botschaft, um nur einige zu nennen, im Austausch für 2.500 PHP bis 3.000 PHP täglich für einen Monat.
Die NBI-Agenten begaben sich dann zu Ni seiner Wohnung im Distrikt Malate in Manila, wo er zusammen mit seiner Frau festgenommen wurde.
Zheng gab zu, dass Ni mehrere IMSI-Catcher in ihrer Wohnung hatte und dass er die drei anderen Verdächtigen beschäftigte.
Die Verdächtigen wurden wegen Verstoßes gegen Republic Act (RA) 10175 bzw. Cybercrime Prevention Act von 2012 sowie Commonwealth Act Nr. 616 zur Untersuchung vor die Staatsanwaltschaft des Justizministeriums gestellt. – KFR







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