MANILA – Das Bureau of Immigration (BI) gab in einer Pressemitteilung am Donnerstag, dem 15. Oktober bekannte, dass seine Beamten am Abend des 7. Oktober am Terminal 3 des Ninoy Aquino International Airport (NAIA) einen 28-jährigen Passagier aufgehalten haben. – klajoo.com – Laut BI hatte er versucht, die reguläre Grenzkontrolle zu umgehen, indem er einen Reisepass mit einem gefälschten Ausreisestempel vorlegte.
Wie die Immigration Protection and Border Enforcement Section (I-PROBES) des BI mitteilte, wurde der Passagier einer eingehenderen Kontrolle unterzogen, nachdem dem Beamten bei der ersten Prüfung ein verdächtiger Ausreisestempel in seinem Pass aufgefallen war.
“Der Passagier behauptete, er habe die Ausreiseformalitäten bereits erledigt, und gab an, als Tourist nach Malaysia reisen zu wollen”, erklärte Leni Maminta, Leiterin von I-PROBES.
Während der Befragung gab der Passagier an, er habe im Terminal 3 des NAIA eine Kontaktperson getroffen. Diese habe seinen Reisepass sowie seine Bordkarte entgegengenommen und ihm die Dokumente später mit dem gefälschten Ausreisestempel zurückgegeben.
Nach Angaben des Passagiers war ihm über den Messenger-Dienst Telegram Unterstützung bei den Einwanderungsformalitäten und der Beschaffung von Reisedokumenten versprochen worden. Er behauptete, er habe nicht gewusst, dass dies das Anbringen eines gefälschten Ausreisestempels in seinem Pass beinhalten würde.
Der Passagier gab zudem an, er sei für eine Stelle als Customer Service Representative (CSR) angeworben worden und habe vor seiner geplanten Abreise ein Vorstellungsgespräch mit einem ausländischen Staatsangehörigen geführt. Er erklärte weiter, die beteiligten Personen hätten für die Rückgabe seiner Reisedokumente kein Geld verlangt.
Das forensische Dokumentenlabor der BI untersuchte den Reisepass und bestätigte, dass der Ausreisestempel gefälscht war.
BI-Chef Joel Anthony M. Viado äußerte sich besorgt über den Vorfall und rief die Öffentlichkeit zur Vorsicht auf, wenn es um Angebote von nicht autorisierten Personen geht, die Unterstützung bei Einwanderungsangelegenheiten oder Arbeitsmöglichkeiten im Ausland versprechen.
“Wir mahnen zur Wachsamkeit bei Stellenangeboten im Ausland, die von nicht autorisierten Personen vermittelt werden. Solche Angebote können die Betroffenen der Gefahr von Menschenhandel, illegaler Anwerbung oder anderen Formen der Ausbeutung aussetzen”, so Viado.
Der Passagier wurde dem Inter-Agency Council Against Trafficking (IACAT) übergeben, um die notwendige Unterstützung zu erhalten. Zudem wurden weitere Ermittlungen zu den Umständen seiner Anwerbung und Reise sowie zu möglichen Gesetzesverstößen durch die beteiligten Personen eingeleitet. – KR







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