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Raketenstarts führen zu Warnungen und zeitweiligen Sperren philippinischer Seegebiete

MANILA – Zwei Raketenstarts innerhalb weniger Tage führen auf den Philippinen zu Sicherheitswarnungen für Schifffahrt, Fischerei und Luftverkehr. Am 7. Oktober startete Südkorea seine KSLV-II-Rakete vom Naro Space Center. – klajoo.com – Nach Angaben der Philippine Space Agency (PhilSA) lagen zwei vorgesehene Abwurfzonen für Raketenteile innerhalb der Manila Flight Information Region weit östlich beziehungsweise nordöstlich der Philippinen.

Die erste Zone lag rund 387 Seemeilen von Santa Ana in Cagayan beziehungsweise 391 Seemeilen von Babuyan Island entfernt. Die zweite Zone lag mehr als 200 Seemeilen von Teilen von Eastern Samar, Siargao und Davao Oriental entfernt. PhilSA betont, dass solche Zonen nicht auf bewohntem Land liegen sollen, Raketenteile aber für Schiffe, Fischerboote und Flugzeuge gefährlich sein können und möglicherweise an Küsten angespült werden.

Bereits am 10. Oktober folgt ein weiterer Start mit unmittelbarerem Bezug zu Palawan. Wegen einer geplanten chinesischen Long-March-12-Rakete aus Wenchang auf Hainan sollen Fischerei und Schifffahrt in ausgewiesenen Gewässern vor Puerto Princesa und im Bereich des Tubbataha Reefs Natural Park zwischen 03:20 und 03:49 Uhr vorübergehend unterbleiben. Die Maßnahme dient dem Schutz vor möglichen herabfallenden Raketenstufen oder anderen Trümmern.

PhilSA weist generell darauf hin, verdächtige Raketenteile nicht anzufassen und Funde den Behörden zu melden. Unverbrannte Komponenten können Reste giftiger Treibstoffe enthalten. Die beiden Starts zeigen zugleich, dass die wachsende Zahl asiatischer Weltraumstarts für die Philippinen zunehmend praktische Folgen für Luft- und Seeverkehr hat, obwohl die Raketen nicht von philippinischem Gebiet starten. – RM

Quellen:

  • Philippine Space Agency: Advisory on the KSLV-II rocket launch
  • Philstar: Palawan waters closed to fishing, sailing over possible China rocket debris

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