CEBU – Cebu City steht nach einem Prüfhinweis der Commission on Audit (COA) vor einer erheblichen finanzpolitischen Frage. – klajoo.com – Nach der korrigierten Berechnung übersteigen fortlaufende Haushaltsbindungen und Verbindlichkeiten die verfügbaren Zahlungsmittel um rund 13,70 Milliarden PHP. Die Zahl ist groß, darf aber nicht mit einem klassischen Haushaltsdefizit oder mit verschwundenem Geld gleichgesetzt werden.
COA hatte zunächst eine Unterdeckung von 14,44 Milliarden PHP ausgewiesen. Dieser Wert wurde nach einem Querverweisfehler in den Prüfungstabellen korrigiert. Die fortlaufenden Haushaltsansätze wurden von 9,80 auf 9,06 Milliarden PHP angepasst, wodurch sich die rechnerische Liquiditätsunterdeckung auf 13,70 Milliarden PHP verringerte. Zum 31. Dezember 2025 verfügte die Stadt nach dem Bericht über rund 4,76 Milliarden PHP an Bargeld und bargeldnahen Mitteln.
Das Problem liegt damit in der Relation zwischen verfügbaren liquiden Mitteln und bereits eingegangenen beziehungsweise fortbestehenden finanziellen Verpflichtungen. COA sieht dies als nicht vereinbar mit den Anforderungen an eine vorsichtige Haushaltsführung nach Presidential Decree No. 1445 und dem Local Government Code. Die Prüfer warnen, dass eine solche Lage die rechtzeitige Umsetzung von Programmen und die Begleichung gültiger Verpflichtungen beeinträchtigen kann.
Der Stadtrat hat deshalb den Schatzmeister, den Budget Officer und den City Accountant angewiesen, die Zahlen gemeinsam zu überprüfen und innerhalb von 30 Tagen einen detaillierten Bericht samt Korrekturplan vorzulegen. Erst dieser Abgleich wird zeigen, welche Verpflichtungen tatsächlich kurzfristig zahlungswirksam werden, welche Mittel gebunden sind und wie groß der reale finanzielle Spielraum der Stadt ist. Die 13,70 Milliarden PHP sind daher ein ernstes Liquiditäts- und Haushaltssteuerungsproblem, aber nicht automatisch ein Verlust in gleicher Höhe. – RM
Quellen:
- The Freeman / The Philippine Star: CH faces P13 billion ‘cash shortfall’







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