MINDANAO – Etwa 204 der 213 Ausländer, die am Freitag in den Gemeinden Alicia und Siay in der Provinz Zamboanga del Sur aufgegriffen wurden, sind chinesische Staatsangehörige. – klajoo.com – Nach Angaben von Brigadier General Samuel Yunque, Commander der 102nd Infantry Brigade der Armee, belief sich die Gesamtzahl der aufgegriffenen Personen auf 222, davon waren neun Filipinos und 213 Ausländer.
Etwa 84 von ihnen wurden in der Gemeinde Siay angetroffen, die übrigen in der Gemeinde Alicia.
Neben den Chinesen handelte es sich bei den weiteren Ausländern um zwei Kambodschaner, vier Indonesier und drei Staatsangehörige aus Myanmar.
Die Ausländer wurden vom National Bureau of Investigation (NBI) und dem Bureau of Immigration (BI) überprüft, um ihren rechtlichen Status, ihre individuelle Verantwortlichkeit sowie mögliche Verbindungen zu organisierten kriminellen Netzwerken zu klären.
Die Behörden untersuchten zudem Hinweise darauf, dass einige der ausländischen Arbeitskräfte Opfer von Menschenhandel, Zwangsarbeit und illegaler Anwerbung sein könnten. Sie sollen an den Standorten in Alicia und Siay unter Zwang und mit eingeschränkter Bewegungsfreiheit festgehalten worden sein.
Bei dem unter der Federführung von NBI und BI durchgeführten und von der Armee abgesicherten Einsatz wurden schätzungsweise 2.000 Mobiltelefone, Computer, Laptops und andere elektronische Geräte sichergestellt. Diese wurden einer forensischen Analyse unterzogen, um Verbindungen zu Cyberbetrugsaktivitäten aufzudecken. Der Artikel wird nach dieser Werbung fortgesetzt
Major General Yegor Rey Barroquillo, Commander der 1st Infantry Division der Armee, hatte betont, dass es bei dem Einsatz “nicht um die Nationalität” gehe, sondern “um die Wahrung der Rechtsstaatlichkeit”.
“Wir werden nicht zulassen, dass unsere Gemeinden als Zufluchtsorte für Menschenhandel, Ausbeutung oder andere grenzüberschreitende kriminelle Aktivitäten missbraucht werden”, hatte Barroquillo erklärt.
Zudem versicherte er, dass jede aufgegriffene Person „würdevoll behandelt wird und ein ordnungsgemäßes Verfahren erhält“.
„Wer möglicherweise Opfer geworden ist, muss geschützt und unterstützt werden, während sich diejenigen, die nachweislich gegen das Gesetz verstoßen haben, einem entsprechenden rechtlichen Verfahren stellen müssen“, betonte Barroquillo. – INQUIRER.net/KR
► 200 Ausländer bei Anti-Betrugs-Einsatz in Zamboanga Sibugay aufgegriffen







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