PAMPANGA – Der Provincial Disaster Risk Reduction and Management Council von Pampanga hat für 2027 einen Katastrophenschutzfonds von 371,8 Millionen PHP beschlossen. – klajoo.com – Das entspricht rund 5,2 Millionen EUR.
Die Mittel sollen nicht nur für die Reaktion nach Katastrophen verwendet werden. Vorgesehen sind unter anderem zusätzliche Flächen für Evakuierungszentren, Hochwasserschutz, Katastrophenschutzeinrichtungen, Rettungsfahrzeuge, schweres Gerät, Generatoren, medizinisches Material sowie Hilfsgüter.
Auch Präventionsmaßnahmen wie schwimmende Müllbarrieren, Wasserreinigung und Tiergesundheitsprogramme gehören zum Plan. Für die Zeit nach Katastrophen sind unter anderem Notunterkünfte, Cash-for-Work-Programme sowie finanzielle, medizinische und Bestattungshilfen vorgesehen.
Der deutlich höhere Finanzbedarf folgt auf die schweren Überschwemmungen durch den verstärkten Südwestmonsun. Nach Angaben des PDRRMC waren 408 Barangays in 20 lokalen Verwaltungseinheiten betroffen. Insgesamt wurden mehr als 1,2 Millionen Menschen erfasst. Allein die Schäden in Landwirtschaft und Aquakultur wurden auf rund 1,48 Milliarden PHP beziffert, etwa 20,8 Millionen EUR.
Zum Vergleich weist das elektronische Finanzsystem der Provinz für den laufenden Local Disaster Risk Reduction and Management Fund eine Bewilligung von rund 215,7 Millionen PHP aus, etwa 3,0 Millionen EUR. Sofern die beiden Haushaltsgrößen direkt vergleichbar sind, läge der geplante Fonds 2027 rund 72 Prozent höher.
Der Vergleich mit den jüngsten Schäden zeigt zugleich die Größenordnung: Der gesamte geplante Katastrophenfonds 2027 entspricht nur etwa einem Viertel der zuletzt gemeldeten Schäden allein in Landwirtschaft und Aquakultur. Daraus lässt sich jedoch nicht ableiten, dass der Fonds zu klein ist, denn er ist ein jährliches Instrument für Prävention, Vorbereitung, unmittelbare Reaktion und Wiederaufbau und nicht dafür vorgesehen, sämtliche privaten und wirtschaftlichen Schäden vollständig zu ersetzen.
Bemerkenswert ist vielmehr die Verschiebung hin zu Vorsorge. Ein großer Teil der geplanten Ausgaben soll bereits vor der nächsten Katastrophe in Evakuierungs-, Hochwasser- und Rettungsinfrastruktur fließen. – RM
Quellen:
- Pampanga PIO / Punto Central Luzon – P371.8-M disaster management fund for 2027 approved
- Province of Pampanga – Executive Information System / LDRRMF
- Philippine Information Agency – Pampanga under State of Calamity







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