MANILA – Patienten können unter bestimmten Voraussetzungen auch bei einer Behandlung in privaten Krankenhäusern Unterstützung aus dem Medical Assistance to Indigent and Financially Incapacitated Patients Program (MAIFIP) erhalten. – klajoo.com – Das Department of Health (DOH) hat damit präzisiert, dass die medizinische Hilfe nicht auf staatliche Kliniken beschränkt ist.
Das Programm richtet sich nicht nur an mittellose Patienten, sondern auch an Menschen mit Einkommen, die die Kosten einer notwendigen Behandlung nicht tragen können. Nach Angaben des DOH können unter anderem stationäre und ambulante Behandlungen, Operationen, Laboruntersuchungen, Rehabilitation sowie Krebsbehandlungen einschließlich Chemotherapie unterstützt werden.
Voraussetzung ist allerdings, dass das jeweilige Krankenhaus am Programm teilnimmt. Zur Bearbeitung setzt das Gesundheitsministerium zunehmend auf das elektronische e-MAIFIP-System. An teilnehmenden Einrichtungen sollen damit Formulare digital ausgefüllt und Hilfen schneller abgewickelt werden. Der Zugang ist nach Angaben des DOH auch über die eGovPH-App möglich.
MAIFIP ist von der Zero Balance Billing Policy zu unterscheiden. Die Nullrechnung gilt für Patienten in der Basisunterbringung öffentlicher Krankenhäuser. MAIFIP kann dagegen auch medizinische Leistungen in teilnehmenden privaten Einrichtungen abdecken, wenn der Patient die Behandlung finanziell nicht bewältigen kann.
Die neue Erläuterung ergänzt die jüngste Anweisung der Regierung, gültige MAIFIP-Anträge schneller zu bearbeiten. Für Patienten ist deshalb künftig nicht nur die Bearbeitungszeit wichtig, sondern auch die praktische Frage, welche privaten Krankenhäuser tatsächlich teilnehmen und welche Leistungen im konkreten Fall anerkannt werden. – RM
Quellen:
- Philippine News Agency: DOH expands MAIFIP to include private hospital patients
- Philippine News Agency: Palace orders faster MAIFIP claims processing for patients
- Philippine News Agency: DOH expands eMAIFIP to LGU hospitals; 32K patients served in 1 month







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