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Luzon

Albay ruft wegen 1.785 Denguefällen den Katastrophenzustand aus

LEGAZPI CITY – Die Provinz Albay hat wegen der stark gestiegenen Zahl von Dengueerkrankungen den Katastrophenzustand ausgerufen. – klajoo.com – Nach Angaben der Gesundheitsbehörden wurden vom 1. Januar bis 8. September insgesamt 1.785 Fälle und 14 Todesfälle registriert. Betroffen sind alle 18 Städte und Gemeinden der Provinz.

Die höchste Fallzahl meldete Legazpi City mit 378 Erkrankungen, gefolgt von Bacacay mit 254 und Daraga mit 188. Die Todesfälle verteilen sich auf mehrere Kommunen; allein Legazpi City meldete fünf. Die Provinzregierung reagierte mit einer Resolution des Provincial Board.

Der State of Calamity hat praktische Folgen. Die Provinz kann auf den Quick Response Fund zugreifen und damit unter anderem Testkits, Chemikalien zur Mückenbekämpfung, medizinisches Material und Ausrüstung beschaffen. Außerdem erleichtert der Status koordinierte Notfallmaßnahmen und kann Instrumente zur Stabilisierung der Preise wichtiger Güter aktivieren.

Dengue wird durch Aedes-Mücken übertragen. Die Behörden rufen deshalb erneut dazu auf, stehendes Wasser zu beseitigen, Behälter, Dachrinnen und Abflüsse regelmäßig zu kontrollieren und lokale Dengue-Brigaden zu unterstützen. Der Ausruf des Katastrophenzustands zeigt, dass die Entwicklung in Albay inzwischen über eine normale saisonale Häufung hinaus als außergewöhnliche Belastung bewertet wird.

Für Reisende bedeutet der Katastrophenzustand keine allgemeine Reisewarnung. Er ist vor allem ein verwaltungsrechtliches Instrument für die Provinz. Sinnvoll sind aber konsequenter Mückenschutz und besondere Aufmerksamkeit bei Fieber, starken Kopf- oder Gliederschmerzen und anderen möglichen Denguesymptomen. – RM

Quellen:

  • Philippine News Agency / Albay Provincial Health Office – Albay declares state of calamity over rising dengue cases – 11. September 2026

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