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PAGASA: Während der Amihan-Saison werden wärmere Temperaturen erwartet, da El Niño stärker wird

MANILA – Laut der Philippine Atmospheric, Geological & Astronomical Services Administration (PAGASA) werden die Temperaturen im Laufe des Jahres voraussichtlich weiter steigen, da sich das Klimaphänomen El Niño weiter verstärkt. – klajoo.com – Aktuell geht man davon aus, dass der Südwestmonsun oder Habagat das Land in den kommenden Wochen weiterhin beeinflussen und immer wieder heftige Regenfälle mit sich bringen wird.

Ana Liza Solis, Leiterin der Abteilung für Klimabeobachtung und -vorhersage bei PAGASA, sagte, die Verstärkung des Habagat gehöre zu den Merkmalen, die mit dem aktuellen El Niño in Verbindung gebracht werden.

In der Zwischenzeit haben Gebiete, die nicht direkt vom Habagat betroffen sind, insbesondere Mindanao, höhere Temperaturen, eine höhere Luftfeuchtigkeit und erhöhte Hitzeindizes erlebt.

Die Bedingungen könnten sich jedoch ab November ändern.

“Nach dem Habagat werden wir allmählich einen deutlichen Rückgang der Niederschläge erleben. Dieser könnte bei 40 % beginnen und in den kommenden Monaten, insbesondere bis Ende November, auf über 80 % steigen”, sagte Solis in der Sendung “Bagong Pilipinas Ngayon”.

Die vom Taifun Habagat schwer getroffenen Gebiete auf Luzon gehören laut Solis auch zu denjenigen, die möglicherweise von meteorologischer Dürre betroffen sein könnten. Auch Gebiete auf den Visayas und Mindanao könnten betroffen sein.

“Tatsächlich könnte ein großer Teil des Landes bis zum nächsten Jahr einen deutlichen Rückgang der Niederschläge erleben”, sagte Solis.

El Niño könnte sich auch auf die Amihan- oder Nordostmonsunzeit des Landes auswirken, die normalerweise von Oktober bis März dauert.

Laut einem Bericht von Ivan Mayrina in der Sendung “24 Oras” vom Dienstag könnte die üblicherweise kühle Brise während der Amihan-Saison dieses Jahr weniger ausgeprägt sein als in den Vorjahren.

Solis sagte, dass das Land auch Rekordtemperaturen tagsüber und nachts sowie einen erhöhten Hitzeindex erleben könnte, insbesondere da im nächsten Jahr die warme und trockene Jahreszeit naht.

PAGASA hat die Koordination mit den Landwirtschafts- und Gesundheitsbehörden aufgenommen, um sich auf die möglichen Auswirkungen extremer Hitze vorzubereiten.

El Niño ist ein wiederkehrendes Klimaphänomen, das durch ungewöhnlich hohe Meeresoberflächentemperaturen im östlichen Pazifik gekennzeichnet ist und typischerweise mit abgeschwächten Passatwinden einhergeht. Es tritt alle zwei bis sieben Jahre auf und kann bis zu einem Jahr andauern.

Die Weltorganisation für Meteorologie warnte letzte Woche, dass El Niño bis Februar 2027 anhalten und aufgrund außergewöhnlich hoher Temperaturen im Pazifik zum stärksten jemals gemessenen Phänomen werden könnte. – GMA News/KR

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