MANILA – Laut einer Umfrage von OCTA Research gaben vier von zehn Filipinos oder 43 Prozent an, Bestechung sei der schwerwiegendste Anklagepunkt im Amtsenthebungsverfahren gegen Vizepräsidentin Sara Duterte. – klajoo.com – Nach Bestechung folgten der Missbrauch von vertraulichen Geldern mit 28 Prozent, unerklärliches Vermögen mit 10 Prozent und schwere Bedrohungen mit 10 Prozent.
Acht Prozent gaben an, die schwerwiegendste Anschuldigung nicht zu kennen oder nicht benennen zu können.
“Die Umfrageergebnisse deuten darauf hin, dass die Filipinos die Anklagepunkte im Amtsenthebungsverfahren nicht gleich gewichten. Vielmehr unterscheiden sie zwischen den einzelnen Vorwürfen und messen einigen eine größere Bedeutung bei als anderen”, so OCTA.
Den höchsten Anteil an Antworten erhielt Bestechung in der Cordillera Administrative Region mit 75 Prozent, Central Visayas mit 66 Prozent, Negros Island Region mit 65 Prozent, Soccskargen mit 63 Prozent und Davao Region mit 60 Prozent. In der Ilocos Region mit 55 Prozent, im Cagayan Valley mit 48 Prozent, in Mimaropa mit 56 Prozent und in der Caraga Region mit 55 Prozent war der angebliche Missbrauch vertraulicher Gelder das größte Problem.
Die Umfrage ergab außerdem, dass Bestechung in allen Altersgruppen durchweg als schwerwiegendster Amtsenthebungsgrund angesehen wird, was eine breite Übereinstimmung unter den Filipinos unabhängig von der Generation widerspiegelt. Die Besorgnis ist bei den 25- bis 34-Jährigen am größten, von denen 52 Prozent Bestechung als schwerwiegendsten Vorwurf nannten, gefolgt von den 35- bis 44-Jährigen mit 46 Prozent.
Obwohl der Anteil bei den 18- bis 24-Jährigen mit 38 Prozent am niedrigsten ist, ist Bestechung in dieser Altersgruppe immer noch der häufigste Anklagepunkt, was ihre generationsübergreifende Relevanz unterstreicht.
Während Bestechung in allen Altersgruppen verbreitet ist, findet der mutmaßliche Missbrauch von vertraulichen Geldern bei jüngeren Filipinos besondere Beachtung. Er wurde von 35 Prozent der Befragten im Alter von 18 bis 24 Jahren und 31 Prozent der 25- bis 34-Jährigen als schwerwiegendster Vorwurf eingestuft, was darauf hindeutet, dass Fragen der finanziellen Verantwortlichkeit für junge Erwachsene von besonderer Bedeutung sind.
Die größte Unsicherheit herrscht unter den ältesten Befragten, wo 14 Prozent der über 75-Jährigen angaben, den schwerwiegendsten Anklagepunkt im Amtsenthebungsverfahren nicht zu kennen oder benennen zu können.
Die Datenerhebung fand vom 4. bis 11. Juli 2026 mittels persönlicher Interviews statt. Insgesamt wurden 1.200 Personen ab 18 Jahren, sowohl Männer als auch Frauen, für die Studie befragt.
Die Umfrage weist eine Fehlermarge von ±3 Prozent bei einem Konfidenzniveau von 95 Prozent auf. Die subnationalen Schätzungen für die in der Umfrage erfassten geografischen Gebiete weisen für die National Capital Region (NCR), das übrige Luzon, die Visayas und Mindanao eine Fehlermarge von ±6 Prozent bei einem Konfidenzniveau von 95 Prozent auf.
Die Umfrage war nicht in Auftrag gegeben. – GMA News/KR







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