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15 Fälle von Gewalt an Schulen führten innerhalb von drei Wochen zu 3 Todesfällen und 32 Verletzten

MANILA – Bei 15 Fällen von Gewalt und Bedrohungen an Schulen, wurden innerhalb von drei Wochen ab dem 16. Juni, drei Schüler getötet und mindestens 32 Schüler verletzt. – klajoo.com – Senator Bam Aquino wies auf den besorgniserregenden Anstieg solcher Vorfälle hin, der vom Bildungsministerium (DepEd – Department of Education) während der Anhörung des Senatsausschusses für Grundbildung am Donnerstag als “besorgniserregend” bezeichnet wurde.

“Das DepEd ist vor allem wegen der Bedrohungen besorgt, insbesondere wegen Bomben- und Schießdrohungen. Die Philippine National Police (PNP) erklärte in einem Gespräch mit uns, dass Nachahmungstaten häufig vorkommen und die Täter dadurch noch neugieriger werden”, so der stellvertretende Bildungsminister Malcolm Garma.

“Selbst wenn wir unsere Schulen in Bezug auf die Einrichtungen sichern, wenn es die Absicht, den Einfluss und die Motivation gibt, sie tun es immer noch”, fügte Garma hinzu.

In 12 verschiedenen Tagen vom 16. Juni bis zum 6. Juli wurden die folgenden Vorfälle registriert:

  • Am 16. Juni wurden sieben Schüler der 5. Klasse in der Bethel Academy, General Trias, Cavite, verletzt, nachdem sie Berichten zufolge von einem Schüler der 8. Klasse in der Küche angegriffen wurden. Nach Angaben von Bürgermeister Luis Ferrer IV. wurden zwei der Opfer nach schweren Verletzungen operiert. Der Täter wurde zur Beurteilung in eine psychiatrische Einrichtung gebracht.
  • Am 19. Juni wurde ein 18-jähriger Schüler der Cavite National High School wurde von einem älteren Mitschüler mehrfach mit einem Messer attackiert, nachdem ein Streit in eine Schlägerei ausgeartet war. Das Opfer wurde ins Krankenhaus eingeliefert, während der ebenfalls 18-jährige Verdächtige festgenommen und in Polizeigewahrsam genommen wurde.
  • Am 22. Juni begannen zwei Minderjährige im Alter von 14 und 15 Jahren an ihrer Schule, der San Jose National High School in Tacloban City, um sich zu schießen. Drei Schüler wurden getötet, mindestens 20 wurden verletzt. Nach Angaben der Polizei erlitten 15 der Verletzten Schussverletzungen, zwei davon schwebten in Lebensgefahr.
  • Am 23. Juni wurde ein 17-jähriger Schüler der 9. Klasse wurde vor der Julio-Ledesma-National-High-School in San Carlos City, Negros Occidental, von einem gleichaltrigen Schüler der 10. Klasse niedergestochen, der einen “persönlichen Groll” gegen ihn hegte. Das Opfer erlitt eine Stichwunde im rechten Unterbauch, und der Schüler der 10. Klasse wurde festgenommen, wie die Polizei mitteilte.
  • Ebenfalls am 23. Juni wurde in mehrere Schulen in Tarlac, darunter das College of the Holy Spirit of Tarlac, die Creston Academy und die Tarlac State University, den Unterricht ausgesetzt, nachdem sie Bombendrohungen erhalten hatten.
  • Am 24. Juni wurde ein 14-jähriger Schüler der 10. Klasse der Tolosa National High School in Leyte. soll über mehrere Facebook-Konten Drohungen im Internet veröffentlicht haben, wonach er einen Angriff auf die Schule plane. Die Polizei erklärte jedoch, es gebe keine Anzeichen dafür, dass die Drohung in die Tat umgesetzt werden würde. Der Täter wurde von der PNP – Criminal Investigation and Detection Group (CIDG) in Gewahrsam genommen, später jedoch an das Department of Social Welfare and Development (DSWD). übergeben.
  • Am 26. Juni erlitt ein 17-jähriger Schüler der Emilia Ambalada Poblete Integrated High School in Silang, Cavite, Verletzungen, nachdem er angeblich von einem 15-jährigen Mitschüler bei einer körperlichen Auseinandersetzung außerhalb des Schulgeländes mit einem Messer verletzt worden war. Der Täter wurde dem Department of Social Welfare and Development (DSWD) übergeben, und gegen ihn wird derzeit eine Strafanzeige vorbereitet.
  • Ebenfalls am 26. Juni wurde ein Messer und ein geladener Kaliber .38 Revolver von der Polizei bei drei Schülern der 10. Klasse der Aparri School of Arts and Trades in Cagayan beschlagnahmt. Die drei gaben an, die Waffen zu ihrem Schutz mitgeführt zu haben, da sie in eine Fehde mit unbekannten Gruppen verwickelt seien. Sie wurden einer Beratung unterzogen und vorübergehend in die Obhut des städtischen Sozialamtes genommen.
  • Am 27. Juni wurde in den sozialen Medien gewalttätige Drohungen gegen die Allen National High School in Northern Samar und die Palo National High School in Leyte verbreitet. Die Schulen verstärkten daraufhin ihre Sicherheitsvorkehrungen.
  • Am 29. Juni wurden auf der Social-Media-Seite der Batangas City Integrated High School, Drohungen gegen Schüler veröffentlicht, woraufhin der Unterricht ausgesetzt wurde. Screenshots einer privaten Konversation eines Schülers, der angeblich mit einer vermeintlichen Handfeuerwaffe einen Amoklauf an der Escalante National High School in Negros Occidental plante, kursierten online.
    Die Schule stellte auf alternative Unterrichtsformen um, und das Handy des Schülers wurde von der Polizei für eine digitale forensische Untersuchung beschlagnahmt.
  • Am 30. Juni wurde in der Barotac Nuevo National Comprehensive High School in Iloilo, ein geladener Kaliber .38 Revolver im Rucksack eines 15-Jährigen gefunden. Obwohl niemand verletzt wurde, untersucht die Schule den Vorfall, und die Waffe wurde der Polizei zur Dokumentation und für weitere rechtliche Schritte übergeben.
  • Am 1. Juli wurde zwei 16-jährige Schüler der Cabaluay National High School in Zamboanga City, verletzt, nachdem ein 17-Jähriger sie im Verlauf einer Schlägerei mutmaßlich mit einem kleinen Küchenmesser niedergestochen hatte. Die Polizei bestätigte, dass alle Beteiligten verletzt, aber wohlauf sind. Der Vorfall könnte durch Mobbing ausgelöst worden sein.
  • Am 3. Juli wurden angeblich online Bomben- und Schusswaffendrohungen gegen die Eastern Samar National Comprehensive High School in Borongan City verbreitet. Die Drohungen sollen mit Schülern der 11. Klasse des Kochkurses in Verbindung stehen. Die örtliche Polizei gab nach einer Durchsuchung Entwarnung: Es wurden keine Bomben oder Schusswaffen gefunden. Die Ermittlungen zu den Drohungen dauern jedoch an.

Aquino wandte sich in den sozialen Medien an die Öffentlichkeit und sprach ein inniges Gebet für die Sicherheit, Führung und den Schutz der philippinischen Schüler, Lehrkräfte und Familien, während diese ihren Schulalltag bewältigen.

In seinem Facebook-Beitrag betete der Gesetzgeber um geistigen Schutz für jeden Schüler auf dem Schulweg und während des Unterrichts und bat darum, dass die Schulen im ganzen Land sicher bleiben mögen.

Aquino richtete seine Gebete um Kraft und Durchhaltevermögen auch an die Lehrer, Eltern und Mitglieder der Gemeinschaft, die kontinuierlich zusammenarbeiten, um die Jugend des Landes anzuleiten und zu unterstützen. – Quelle: INQUIRER.NET, Sun Star / KFR

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