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Manila

DOE setzt Offshore-Wind-Auktion wegen Risiken aus

MANILA – Das philippinische Energieministerium hat nach einem Medienbericht die fünfte Runde des Green Energy Auction Program vorerst ausgesetzt. – klajoo.com – Die Auktion sollte erstmals ausschließlich auf Offshore-Windenergie ausgerichtet sein.

Nach Angaben des Manila Bulletin wurde die GEA-5 unbefristet gestoppt. Als Gründe werden geopolitische Risiken und infrastrukturelle Herausforderungen genannt. Die geplante Auktion war auf eine Zielkapazität von rund 3.300 Megawatt Offshore-Wind ausgelegt.

Offshore-Wind gilt für die Philippinen als langfristig wichtiger Baustein beim Ausbau erneuerbarer Energien. Zugleich sind solche Projekte technisch anspruchsvoll. Sie benötigen geeignete Häfen, Netzanbindung, Spezialschiffe, klare Genehmigungen und erhebliche Investitionen.

Eine Aussetzung bedeutet nicht zwingend das Ende der Offshore-Wind-Pläne. Sie zeigt aber, dass die Umsetzung komplexer ist als reine Kapazitätsziele vermuten lassen. Infrastruktur, Lieferketten, geopolitische Lage und Investitionssicherheit spielen eine zentrale Rolle.

Für Investoren und Energieplanung ist die Entscheidung ein wichtiges Signal. Die Philippinen wollen erneuerbare Energien ausbauen, müssen dafür aber Projektbedingungen schaffen, die große Offshore-Investitionen tatsächlich umsetzbar machen. – Quelle: Manila Bulletin / RM

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