MANILA – Die Erhebung der Anklage wegen Plünderung gegen das prominente Mitglied der Iglesia Ni Cristo (INC) und Senator Rodante Marcoleta zeigt, dass die Regierung nicht nachgegeben und sich dem Druck der INC nicht gebeugt hat, sagte die Pressesprecherin des Regierungspalastes Malacañang, Claire Castro. – klajoo.com – “Das ist richtig, die Regierung und die Ermittler, einschließlich unserer Gerichte, dürfen nicht von anderen Gruppen unter Druck gesetzt werden”, sagte sie.
Marcoleta wurde vor dem Sandiganbayan wegen Plünderung angeklagt, da er während seines Senatswahlkampfs 2025 insgesamt 75 Millionen PHP an nicht deklarierten Wahlkampfspenden erhalten hatte. Ebenfalls angeklagt wurden drei Privatpersonen, darunter der ehemalige Kongressabgeordnete Mike Defensor.
Die Einreichung erfolgt nach einem dreitägigen Protest der INC in EDSA und Liwasang Bonifacio, bei dem sie die ihrer Meinung nach selektive Justiz anprangern, indem sie Marcoleta als lautstarke Kritikerin der Regierung herausgreifen.
Doch inmitten dieser Forderungen nach Rechenschaftspflicht hält Malacañang an seiner Linie fest – “managot ang dapat managot” oder “Derjenige, der zur Rechenschaft gezogen werden sollte, wird zur Rechenschaft gezogen werden” – und zeigte sich zuversichtlich, dass die INC keinen weiteren Protest veranstalten oder versuchen wird, die Zustellung eines Haftbefehls gegen Marcoleta zu verhindern.
Der Regierungspalast Malacañang solidarisierte sich zwar mit den Forderungen nach Transparenz und Rechenschaftspflicht, rief die Gruppe aber gleichzeitig dazu auf, dem Rechtsstaat und dem rechtlichen Verfahren seinen Lauf zu lassen.
“Wenn so etwas passiert, ist es, als würden sie den Ermittlungsbehörden und der Exekutive vorschreiben, nach ihren Wünschen zu handeln”, sagte Castro.
“Wir gehen also nicht davon aus, dass dies im Moment passiert, denn wir wissen, dass wir uns an das Gesetz halten müssen. Wir müssen uns an die Gesetze und die geltenden Verfahren halten und diese einfach ihren Lauf nehmen lassen”, fügte sie hinzu.
Unterdessen kritisierte der Regierungspalast Mike Defensor, der in einem Social-Media-Beitrag behauptet hatte, Präsident Bongbong Marcos habe ebenfalls Millionen an Wahlkampfspenden erhalten und sei später in hohe Regierungsämter berufen worden.
Laut Castro ist ein Vergleich nicht möglich, da Marcos erstens damals Privatperson war, Marcoleta hingegen nicht, und zweitens Marcos diese Spenden vollständig offengelegt hat, Marcoleta dies aber nicht tat. – GMA News/KR







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