BORACAY – Die Philippine Competition Commission (PCC) hat einen Tauchverband auf Boracay und 39 seiner Mitgliedsbetriebe, wegen Preisabsprachen auf der Insel Boracay mit einer Gesamtstrafe von 2,17 Millionen PHP belegt. – klajoo.com – In einer am Freitag, dem 3. Juli, veröffentlichten Erklärung wurde der Verband der Tauchgeschäfte auf Boracay (BBASS – Boracay Business Administration of Scuba Shops) und seinen Mitgliedern untersagt, die seit mehreren Jahren bestehende Preisabsprache durchzusetzen.
Die PCC stellte fest, dass die BBASS, eine gemeinnützige Gesellschaft, die zur Regulierung und zum Schutz der lokalen Tauchbranche gegründet wurde, als zentrale Vermittlungsstelle der Preisabsprache fungierte und damit dem lokalen Tourismus schadete.
Das wettbewerbswidrige Verhalten verstößt gegen Abschnitt 14(a)(1) des philippinischen Wettbewerbsgesetzes.
Laut der PCC nutzte die Gruppe die Regelungen von 2016 sowie die formellen Preisvereinbarungen von 2018 und 2019, um den Wettbewerb auf dem Markt auszuschalten.
Im Rahmen dieses Preismechanismus legte die Gruppe Mindestpreise für beliebte Aktivitäten fest, beispielsweise 3.000 PHP für Schnuppertauchgänge und bis zu 25.000 PHP für Open-Water-Tauchkurse.
Darüber hinaus begrenzte die Gruppe die Provisionen für Reiseleiter, Hotels und Buchungsagenturen auf 10 Prozent und verbot es Anbietern, Kunden Anreize wie kostenlose Zusatztauchgänge, Masken, T-Shirts, Mahlzeiten oder Fotos anzubieten, berichtete die PCC.
Die BBASS und ihre Mitglieder argumentierten, die Festpreise schützten die Verbrauchersicherheit und sicherten mit dem Wissen der lokalen Regierung die Existenzgrundlage der Bevölkerung.
Die PCC wies diese Argumente jedoch zurück und erklärte: “Preisabsprachen stellen einen klaren Gesetzesverstoß dar, der nicht durch wirtschaftliche Effizienz oder Branchenschutz gerechtfertigt werden kann.”
Darüber hinaus forderte die PCC die lokalen Gebietskörperschaften nachdrücklich auf, ihre lokalen Verordnungen an die nationale Wettbewerbspolitik anzupassen, um einen fairen und freien Wettbewerb an den touristischen Hotspots des Landes zu gewährleisten.
Diese Maßnahme ist Teil der verstärkten Überwachung durch die PCC zur Bekämpfung von Preisabsprachen und wettbewerbswidrigen Kartellen, die den Verbrauchern schaden. – INQUIRER.NET/KR







Add Comment