MINDANAO – In der Gemeinde Jose Abad Santos in Davao Occidental sind nach dem schweren Erdbeben im Süden Mindanaos temporäre Zeltstädte für betroffene Familien eingerichtet worden. – klajoo.com – Nach Angaben der Philippine Information Agency werden die sogenannten „Tent Cities“ in mehreren vom Erdbeben betroffenen Barangays genutzt, um Familien unterzubringen, deren Häuser teilweise oder vollständig beschädigt wurden.
Die Zeltstädte wurden durch das Department of Social Welfare and Development (DSWD) Field Office XI, lokale Behörden und Partnerorganisationen aufgebaut. Genannt werden unter anderem die Barangays Nuing, Sugal, Bukid und Tanuman. In Barangay Nuing wurde die Zeltstadt an der Ignacia A. Guillermo Central Elementary School eingerichtet, einem ausgewiesenen Evakuierungsstandort der Gemeinde. Dort halten sich laut PIA derzeit 270 Familien mit zusammen 785 Personen auf.
Die Unterkünfte dienen nicht nur als Schlafplatz. Nach Angaben des DSWD XI werden dort auch Hilfsleistungen koordiniert. Dazu gehören Lebensmittel, Trinkwasser, Sanitäranlagen, Gesundheitsdienste, psychosoziale Unterstützung und weitere Hilfen. Außerdem sollen Camp-Manager, Barangay-Verantwortliche und DSWD-Mitarbeiter regelmäßig Orientierungen, Gespräche und Erdbebenübungen mit den Bewohnern durchführen.
Für die betroffenen Familien bleibt die Lage schwierig. Viele Menschen können noch nicht in ihre Häuser zurückkehren oder müssen den Wiederaufbau erst organisieren. Die Zeltstädte sind deshalb eine Übergangslösung, die Sicherheit, Versorgung und eine bessere Koordination der Hilfe ermöglichen soll. – Quellen: PIA Davao, DSWD Field Office XI/RM







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