BERLIN, Deutschland – GMA News von den Philippinen, berichte am Donnerstag, dass Deutschland erwägen will, Minderjährigen unter 13 Jahren die Führung eigener Social-Media-Konten zu verbieten, strenge Kinderschutzmaßnahmen auf den Plattformen einzuführen und eine elterliche Pflicht zur Verhinderung von “digitaler Vernachlässigung” einzuführen, dass empfahl ein von der Regierung eingesetztes Expertengremium. – klajoo.com – Die Kommission hat dem Familienministerium insgesamt 56 Empfehlungen für eine Strategie zum Schutz von Kindern und Jugendlichen im Internet vorgelegt, darunter auch die Option eines Social-Media-Verbots für unter 13-Jährige, wie aus einem am Mittwoch veröffentlichten Dokument hervorgeht.
Die Regierung begrüßte die Empfehlungen, die nun im politischen Diskurs erörtert werden sollen.
“Was die selbstständige Nutzung sozialer Medien betrifft, so glaube ich, dass der Vorschlag einer gesetzlichen Altersgrenze von 13 Jahren grundsätzlich der richtige Weg ist”, erklärte die deutsche Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Karin Prien, in einer Stellungnahme.
Zusätzlich zu einem gesetzlichen Verbot der Nutzung sozialer Medien für unter 13-Jährige schlug das Gremium auch gestaffelte Schutzstandards für die Altersgruppen 13–16 und 16–18 vor, um junge Menschen vor Online-Risiken zu schützen, ohne sie jedoch vollständig aus dem digitalen Raum auszuschließen.
Alternativ schlägt die Kommission vor, auf eine einheitliche Altersgrenze zu verzichten und stattdessen dienst- und funktionsspezifische Beschränkungen auf der Grundlage von Risikobewertungen einzelner Plattformen einzuführen.
Eine Reihe von Ländern, wie beispielsweise Australien, Griechenland, Großbritannien, Frankreich, Kanada, Slowenien und Spanien, haben bereits Verbote für soziale Medien eingeführt, um ihre Jugendlichen zu schützen, oder sind dabei, dies zu tun.
In Deutschland haben sich die regierenden Konservativen und Sozialdemokraten bereits für Zugangsbeschränkungen ausgesprochen, da sie Fake News, KI-generierte Bilder, Gewalt und Pornografie als Bedrohung für Kinder und Jugendliche ansehen.
Politiker sehen zudem die Gefahr, dass radikale politische Kräfte junge Menschen bereits in jungen Jahren ins Visier nehmen.
Die Philippinen selbst haben kein allgemeines Social-Media-Verbot für die Gesamtbevölkerung verhängt. Derzeit gibt es jedoch mehrere Gesetzentwürfe im Repräsentantenhaus und im Senat – wie das vorgeschlagene Social Media Safety for Children Act / Senate Bill No. 2066 -, die darauf abzielen, die Nutzung von sozialen Medien für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren zu verbieten oder streng zu regulieren. – Reuters/KFR







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