Mindanao – Die Zahl der Todesopfer des Erdbebens der Stärke 7,8, das am 8. Juni Maasim in Sarangani erschütterte, ist auf 78 gestiegen, während in der gesamten Region Mindanao mehr als 1,4 Millionen Menschen betroffen sind, wie aus dem jüngsten Bericht des National Disaster Risk Reduction and Management Council (NDRRMC) hervorgeht. – klajoo.com – In ihrem am Donnerstag veröffentlichten Lagebericht Nr. 10 teilte das NDRRMC mit, dass 1.339 Menschen verletzt wurden, während 30 nach einem der stärksten Erdbeben der letzten Jahre im Land noch vermisst werden.
Nach Angaben der Agentur waren von dem Erdbeben 346.413 Familien oder 1.414.752 Personen in 573 Barangays in den Regionen Zamboanga Pensinsula, Davao Region, Soccsksargen und Bangsamoro Autonomous Region in Muslim Mindanao (BARRM) betroffen.
Mindestens 81.855 Menschen sind weiterhin vertrieben, darunter 18.504 Personen, die in 45 Evakuierungszentren untergebracht sind, und 63.351 weitere, die außerhalb von Evakuierungseinrichtungen vorübergehend Schutz suchen.
Das starke Beben verursachte zudem umfangreiche Schäden an Häusern und der Infrastruktur.
Laut NDRRMC wurden 74.657 Häuser beschädigt, davon 13.681 vollständig zerstört und 60.976 teilweise beschädigt. Die Region Soccsksargen verzeichnete mit 58.522 die höchste Anzahl beschädigter Häuser.
Der Schaden an der Infrastruktur wurde auf 148 Millionen Pesos geschätzt, wobei 774 beschädigte Infrastruktureinrichtungen in den Regionen Zamboanga Pensinsula, Davao Region, Soccsksargen und BARMM gemeldet wurden.
Die Katastrophe führte außerdem zu Störungen im Transportwesen und bei der Grundversorgung in mehreren Gebieten.
Der NDRRMC berichtete, dass 134 Straßenabschnitte und 41 Brücken durch das Erdbeben beschädigt wurden. Davon sind 25 Straßenabschnitte und 12 Brücken weiterhin unpassierbar.
In 47 Städten und Gemeinden kam es zu Stromausfällen, während 16 Ortschaften von Unterbrechungen der Wasserversorgung betroffen waren. Auch die Kommunikationsdienste waren in 20 Gebieten beeinträchtigt, die meisten Verbindungen sind jedoch inzwischen wiederhergestellt.
Unterdessen haben staatliche Seismologen seit dem Erdbeben vom 8. Juni 7.461 Nachbeben registriert, von denen 84 von Anwohnern wahrgenommen wurden. Das stärkste Nachbeben erreichte eine Magnitude von 6,4.
Das Erdbeben löste außerdem 67 erdbebenbedingte Erdrutsche, sieben Vorfälle mit Bodenrissen und ein Tsunami-Ereignis aus.
Bisher haben Regierungsbehörden den betroffenen Familien Hilfen im Wert von 176,8 Millionen Pesos zur Verfügung gestellt, während weitere 8,1 Millionen Pesos an Hilfsgeldern an lokale Regierungsstellen und regionale Behörden ausgezahlt wurden.
Am 18. Juni galten in insgesamt 14 Städten und Gemeinden weiterhin die Katastrophensituation, da die Hilfs- und Wiederaufbaumaßnahmen in den vom Erdbeben betroffenen Gebieten andauerten. – GMA News/KR







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