Mindanao – Die Zahl der Familien, die von dem Erdbeben der Stärke 7,8 in Maasim, Sarangani, am 8. Juni betroffen sind, ist auf über 176.000 gestiegen. – klajoo.com – Laut dem jüngsten Katastrophenbericht haben die Behörden mindestens 65 Todesfälle und über 1.400 Verletzte gemeldet.
Im Lagebericht Nr. 7, der am Montagmorgen veröffentlicht wurde, teilte das National Disaster Risk Reduction and Management Council (NDRRMC) mit, dass insgesamt 176.186 Familien oder 736.386 Personen von dem Erdbeben betroffen seien, nacd dem zuvor von mehr als 173.000 Familien die Rede war.
Von der betroffenen Bevölkerung hielten sich 3.180 Familien oder 14.161 Personen in 37 Evakuierungszentren auf, während 14.687 Familien oder 59.013 Personen außerhalb von Evakuierungszentren Schutz suchten.
Das NDRRMC gab bekannt, dass 65 Todesfälle, 1.447 Verletzungen und 36 Vermisste gemeldet wurden, wobei die Zahlen jedoch noch der Bestätigung bedürfen.
Das starke Erdbeben verursachte auch auf Mindanao weitreichende Schäden, 57.252 Häuser wurden beschädigt, 10.023 davon wurden vollständig zerstört.
Insgesamt waren 135 Straßenabschnitte und 41 Brücken betroffen davon waren laut dem letzten Bericht 26 Straßen und 13 Brücken weiterhin unpassierbar.
Unterdessen kam es in 39 Städten und Gemeinden weiterhin zu Stromausfällen, während die Wasserversorgung in 16 Ortschaften weiterhin unterbrochen war.
Das Erdbeben war tektonischen Ursprungs, ereignete sich in einer Tiefe von 33 Kilometern und löste eine Tsunami-Warnung aus.
Später bestätigten Meeresspiegelmessstationen das Auftreten von Tsunamiwellen, darunter eine 1,48 Meter hohe Welle, die in Kiamba, Sarangani, registriert wurde.
Die Regierungsbehörden haben ihre Hilfs- und Reaktionsmaßnahmen fortgesetzt und den betroffenen Familien Hilfen im Wert von mehr als 137 Millionen PHP zur Verfügung gestellt.
Weitere 8,1 Millionen PHP an Hilfsgeldern wurden auch an lokale Regierungsstellen und regionale Behörden ausgezahlt.
Das NDRRMC sagte, dass aufgrund der Auswirkungen des Erdbebens in 14 Städten und Gemeinden der Katastrophenzustand ausgerufen wurde.
Die Behörden prüfen weiterhin die eingegangenen Meldungen, während die Hilfs- und Bergungsmaßnahmen andauern. – KR







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