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OCD: Zahl der Toten nach dem Erbeben in Mindanao steigt auf 61

Mindanao – Das Office of Civil Defense (OCD) teilte am Samstag mit, dass die Zahl der Todesopfer des Erdbebens der Stärke 7,8, das am 8. Juni Teile von Mindanao erschütterte bis Samstag 61 erreicht hat. – klajoo.com – “Bis heute Morgen um 6:00 Uhr wurden 61 Todesopfer gemeldet. Die Überprüfung läuft noch”, sagte der amtierende OCD-Chef, Bernardo Rafaelito Alejandro IV, in einem Interview mit Dobol B TV.

“Ihre Namen werden validiert, aber wir haben bereits bei 61 Leichen gefunden”, sagte er.

“Die Zahl der Vermissten sank von 40 auf 33, möglicherweise wurden einige gefunden und der Zahl der Todesopfer hinzugefügt”, fügte er hinzu.

“Die gemeldete Zahl der Verletzten beträgt 1.221, wobei das Departemnt of Health (DOH) auch diejenigen mitgezählt hat, die wegen Schwindel einen Arzt aufgesucht haben. Diese wurden ebenfalls in die Verletztenliste aufgenommen. In Soccsksargen Region wurden 532 Fälle gemeldet, hauptsächlich Schüler, die Schwindel und ein Trauma erlitten und sich daraufhin beim DOH gemeldet hatten”, sagt Alejandro IV.

Er erklärte, die Todesursache der Opfer seien durch Erdbeben ausgelöste Erdrutsche und herabfallende Trümmer gewesen. Die meisten Todesopfer durch herabfallende Trümmer wurden aus General Santos City gemeldet, während die Opfer von Erdrutschen aus Jose Abad Santos und von Sarangani Island in Davao Occidental stammten.

“Es gibt immer noch Vermisste. Viele von ihnen befinden sich in Sarangani und Jose Abad Santos, die aufgrund von Erdrutschen, die die Straßennetze blockiert haben, schwer zu erreichen sind”, sagte er weiter.
Alejandro IV sagte, dass es auch Kommunikationsschwierigkeiten gab, weil in einigen Gebieten die Stromaggregate nach zwei bis drei Tagen kein Benzin mehr hatten.
“Es gab Kommunikationsprobleme, da die Notrufzentrale auf Stromaggregate angewiesen war. Nach 2-3 Tagen ging ihnen das Benzin aus, sodass wir ihnen Benzin schicken mussten, fügte er hinzu.
“Wir konzentrierten uns auf zwei Gebiete – Jose Abad Santos in Davao Occidental und Glan in Sarangani –, die in den ersten 72 Stunden durch das Straßennetz isoliert wurden. Wir mussten Hubschrauber und Schiffe einsetzen”, so Alejandro IV.
In den letzten drei Tagen konzentrierten sich die Rettungskräfte auf die Inseln Sarangani, Balut, Jose Abad Santos, alle in Davao Occidental und Glan in der Provinz Sarangani.
Ein Vertreter des OCD erklärte, der Flughafen in General Santos City sei für den kommerziellen Flugbetrieb weiterhin geschlossen, stehe aber für humanitäre Einsätze zur Lieferung von Hilfsgütern zur Verfügung.
Das Erdbeben der Stärke 7,8 ereignete sich am 8. Juni um 7:37 Uhr vor der Küste von Maasim, Sarangani.
Das Philippine Institute of Volcanology and Seismology (PHIVOLCS) registrierte bis Freitag fast 4.000 Nachbeben. – KR

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