Luzon – Das Philippine Institute of Volcanology and Seismology (PHIVOLCS) teilte am Samstag mit, dass es von Freitag 0:00 Uhr bis 23:59 Uhr, insgesamt 27 vulkanische Erdbeben verzeichnet hat. – klajoo.com – Laut PHIVOLCS umfassten die vulkanischen Erdbeben drei vulkanische Erschütterungen von jeweils 2 bis 4 Minuten Dauer.
Gleichzeitig wurden am Freitag insgesamt 318 Felsstürze und zwei pyroklastische Dichteströme (PDC – Pyroclastic Density Current) beobachtet.
Ein PDC entstand um 14:28 Uhr entlang der Bonga-Schlucht und breitete sich bis zu einem Radius von 3 Kilometern aus, der von der Vulkanwarte Mayon erfasst wurde.
Der Vulkan, der sich in Alarmstufe 3 – Verstärkte Unruhe / Magmatische Unruhe – befindet, stieß weiterhin Lava aus.
Lava floss in den Rinnen, Basud 3,8 Kilometer, Bonga 3,2 Kilometer und Mi-isi 1,3 Kilometer hinab.
PHIVOLCS berichtete außerdem von episodischer, geringfügiger strombolianischer Aktivität und kurzzeitigen Lavafontänen.
Das Glühen des Kraters war mit bloßem Auge deutlich zu erkennen.
Im Laufe des Freitags stieß der Vulkan Mayon insgesamt 2.785 Tonnen Schwefeldioxid aus.#Mäßige Rauchsäulen stiegen bis zu 200 Meter über den Krater auf, bevor sie in westliche und west-südwestliche Richtung abdrifteten.
PHIVOLCS bekräftigte, dass vom Vulkan Mayon mögliche Gefahren ausgehen, wie zum Beispiel:
- Felsstürze, Erdrutsche oder Lawinen
- Ballistische Splitter
- Lavaströme und Lavafontänen
- Pyroklastische Dichteströme
- Explosionen mittlerer Größe
- Lahare entstehen bei starken und anhaltenden Regenfällen.
Weiter hieß es, dass der Zutritt zur permanenten Gefahrenzone mit einem Radius von sechs Kilometern nicht gestattet werden sollte.
Ebenso sollte das Fliegen von Flugzeugen in der Nähe des Vulkans verboten werden, fügte PHIVOLCS hinzu.
Unterdessen erklärten lokale Beamte am Freitag, dass es angesichts der mit vulkanischem Gestein gefüllten Mi-isi Rinne nun ungewiss sei, wohin der Lahar bei anhaltenden und starken Regenfällen fließen würde.
Da die Rinne nun voll ist, wird sich der Lahar neue Wege suchen und möglicherweise Gebiete jenseits der permanenten Gefahrenzone erreichen. – KFR







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