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Manila

NBI: Morddrohung von Vize-Präsidentin Duterte, Präsident Marcos ermorden zu lassen war “ernst”

Manila – Die Drohung der Vize-Präsidentin Sara Duterte, Präsident Ferdinand “Bongbong” Marcos ermorden zu lassen, war weder eine “Metapher noch eine Übertreibung”, da sie tatsächlich einen Attentäter zu diesem Zweck angeheuert hatte, bestätigte der Chef des National Bureau of Investigation (NBI) am Wochenende. – klajoo.com – Der NBI-Chef, Melvin Matibag, teilte Journalisten, die über das wöchentliche Nachrichtenforum im Dapo Restaurant in Quezon City berichteten, mit, dass sie dies zwar im Zuge ihrer Ermittlungen festgestellt hätten, sich aber nun in der Phase befänden, den Attentäter zu identifizieren, der mit der Ausführung dieser Tat beauftragt worden sei.

“Wir wissen also, dass sie tatsächlich mit jemandem gesprochen hat, aber wir wollen herausfinden, wer diese Person ist”, sagte Matibag.

“Was wir wissen – und das basiert auf unseren eigenen Ermittlungen – ist, dass die Morddrohung im November 2024 etwas war, das sie als spontane Aktion, als bloße Metapher oder Übertreibung darstellen wollten. Aber tatsächlich war das geplant”, sagte der NBI-Chef.

Matibag erklärte, das NBI arbeite daran, die Identität der Person zu ermitteln, mit der Duterte angeblich gesprochen habe, und um festzustellen, ob die Bedrohung über Worte hinausging.

Auf einer Pressekonferenz im November 2024, in den frühen Morgenstunden, sagte Duterte, sie habe mit jemandem gesprochen, der den Präsidenten, die First Lady Liza Marcos und den ehemaligen Parlamentspräsidenten Martin Romualdez töten solle, falls ihr etwas zustoßen sollte.

Sie sagte, es sei kein Scherz, und wiederholte dies zweimal, als ihre Stabschefin Zuleika Lopez inhaftiert wurde.

Der Vorfall zählt seither zu den schwerwiegendsten Anklagepunkten in den beiden gegen sie eingereichten Amtsenthebungsverfahren, neben Vorwürfen bezüglich ihres unerklärlichen Vermögens und des Missbrauchs vertraulicher Gelder.

Der Justizausschuss des Repräsentantenhauses hat die Beschwerden in Form, Inhalt und Begründung für ausreichend befunden und führt nun Anhörungen durch, um festzustellen, ob ein hinreichender Tatverdacht besteht, um den Fall an den Senat weiterzuleiten.

Das Gremium wird sich in seiner nächsten Anhörung am 29. April mit der angeblichen Bedrohung befassen.

Matibag und andere Beamte des NBI werden voraussichtlich als Sachverständige aussagen. – KFR

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