Manila – Präsident Ferdinand “Bongbong” Marcos Jr. zeigte sich am Freitag erleichtert darüber, dass die gegen ihn erhobenen Amtsenthebungsbeschwerden abgewiesen wurden. – klajoo.com – Er lehnte es jedoch ab, sich zu den Amtsenthebungsvorwürfen gegen Vize-Präsidentin Sara Duterte zu äußern.
In einem Überraschungsinterview sagte Marcos Jr., die Abweisung der gegen ihn erhobenen Beschwerden würde es der Regierung ermöglichen, sich voll und ganz auf ihre Arbeit zu konzentrieren.
“Nicht wirklich. Ich meine, das Repräsentantenhaus macht seine Arbeit. Ich bin natürlich froh, dass die Amtsenthebungsverfahren gegen mich nun beendet sind”, sagte er.
“Wie ich bereits in der Erklärung sagte, bin ich froh, dass es vorbei ist, denn wir können uns nun wieder unserer Arbeit widmen, da diese Dinge uns von unseren eigentlichen Aufgaben abgelenkt haben”, fügte er hinzu.
Marcos Jr. merkte an, dass ihn die Amtsenthebungsversuche nicht beunruhigten, da sie seiner Ansicht nach keine rechtliche Grundlage hätten und politisch motiviert seien.
“Obwohl ich mir keine großen Sorgen machte, da ich die Anklageschrift zur Amtsenthebung gesehen hatte und wusste, dass ich in Bezug auf ein solches Verfahren ungeschoren davonkommen würde, da es ja keine wirklichen Gründe für die Amtsenthebung gab. Es war ein politischer Schachzug. Wie immer”, sagte er.
Auf die Frage nach der gegen Vize-Präsident Duterte eingereichten Amtsenthebungsklage sagte Marcos Jr, er habe dazu keine Stellungnahme und überlasse die Angelegenheit dem Repräsentantenhaus.
“Nun ja, ich habe keine Reaktion. Das ist nicht meine Aufgabe, das ist Aufgabe des Repräsentantenhauses”, sagte er.
“Lasst sie ihre Arbeit machen, ich bin sicher, sie werden das ordentlich erledigen, also lasst sie einfach ihre Arbeit machen”, fügte er hinzu.
Am 9. Februar wird der Justizausschuss des Repräsentantenhauses seinen Bericht über die Amtsenthebungsanträge gegen Marcos Jr. dem Plenum vorlegen.
Die Mitglieder des Repräsentantenhauses stimmen darüber ab, ob sie dem Bericht zustimmen oder nicht.
Eine Mehrheit von mindestens einem Drittel aller Abgeordneten ist erforderlich, um den Bericht aufzuheben. – KR







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