Cebu – Eine 31-jährige Frau ist in Mandaue City, Cebu, als sie in der Schlange zur Überprüfung der Hilfsgelder für Überlebende des Taifuns Tino (internationaler Name Kalmaegi) stand, der die Provinz im vergangenen November heimgesucht hatte, ohnmächtig geworden war und kurz später verstorben. – klajoo.com – Bei der Frau handelte es sich um Mary Christ Cuizon, eine Mutter von vier Kindern; das jüngste hatte sie erst vor sechs Monaten zur Welt gebracht.
Der Vorfall ereignete sich in der öffentlichen Turnhalle im Stadtbezirk Opao, wo Regierungsangestellte die Empfänger der Bargeldhilfe in Höhe von 5.000 PHP überprüften.
Der Vater von Cuizon sagte, er wolle die Aufnahmen der Überwachungskameras in der Turnhalle sehen, um genau zu erfahren, was passiert sei.
Er sagte, er habe die Information erhalten, dass es einige Zeit, angeblich etwa 30 Minuten, gedauert habe, bis seiner Tochter geholfen wurde.
Als die Herz-Lungen-Wiederbelebung eingeleitet wurde, war sie Berichten zufolge bereits verstorben.
Das Büro des Stadtverwalters von Mandaue hat einen Vorfallsbericht angefordert und wird später eine Stellungnahme abgeben.
Die Aktivität in der Turnhalle wurde vom Department of Social Welfare and Development (DSWD) und dem städtischen Sozialamt von Mandaue durchgeführt.
Mitarbeiter beider Ämter besuchten das Haus von Cuizon am Freitag, den 13. März, um ihrer Familie Hilfeleistungen zu übergeben.
Die Cuizon Familie erhielt einen Sack Reis und zwei Kisten mit Konserven und wurde einer psychologischen Intervention unterzogen.
In einer Stellungnahme am Samstag zu dem Vorfall erklärte das DSWD, es habe “eng mit den lokalen Regierungsbehörden zusammengearbeitet, um die systematische und ordnungsgemäße Durchführung der Überprüfungs- und Auszahlungsaktivitäten sicherzustellen.
“Zu den umgesetzten Maßnahmen gehören separate Spuren für Senioren und Schwangere sowie der Einsatz des lokalen Einsatzteams, das sich vor Ort nach dem Befinden der Leistungsempfänger erkundigt. Wir erinnern unsere lokalen Partner zudem regelmäßig daran, dass gebrechliche, kranke und ältere Menschen sowie Personen mit Kinderbetreuung von langen Warteschlangen befreit und angemessen unterstützt werden sollten”, hieß es weiter.
Das DSWD sprach auch der Familie und den Angehörigen von Cuizon sein Beileid aus.
“Wir stehen in dieser schwierigen Zeit solidarisch an der Seite der Betroffenen und bekräftigen unser Engagement für die Sicherheit und das Wohlergehen aller unserer Leistungsempfänger”, so die Behörde. – KFR







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