Mindanao – Das Department of Health (DOH) warnte am Samstag, dass Masern-Röteln-Ausbrüche in Mindanao weiterhin ein Risiko darstellen, da eine beträchtliche Anzahl von Kindern noch keine routinemäßige Impfung erhalten hat. – klajoo.com – In einem Radiointerview berichtete das DOH, dass 520.645 Kinder unter fünf Jahren in Mindanao, noch immer nicht gegen Masern und Röteln geimpft sind.
Nach Abschluss der Masern-Röteln- und ergänzenden Impfprogramme des DOH in der Region am Freitag teilte die Behörde mit, dass sie nur 82 Prozent ihres Impfziels erreicht habe.
Das ursprüngliche Ziel war es, 2,8 Millionen Kinder in Mindanao und der Bangsamoro Autonomous Region in Muslim Mindanao (BARMM) bzw. eine Impfquote von 95 Prozent zu erreichen, um Herdenimmunität zu erzielen.
“Ich habe das Konzept der Herdenimmunität während der COVID-19-Pandemie bereits erläutert. Wenn viele Menschen nicht geimpft sind, infizieren sie sich schneller, der Ausbruch breitet sich schneller aus, weil es mehr gefährdete Kinder gibt”, sagte der Gesundheitsminister Teodoro Herbosa.
Er erklärte, dass eine hohe Impfquote der Schlüssel zur Verhinderung der Ausbreitung von Masern sei.
“Wenn 95 Prozent der Bevölkerung geschützt sind, werden Masernkranke nicht aufeinandertreffen, da sie nur mit bereits Geimpften in Kontakt kommen. So wird sich das Virus nicht ausbreiten”, erklärte Herbosa.
“Deshalb führen wir Masern- und Rötelnimpfungen sowie ergänzende Impfungen durch”, fügte er hinzu.
Herbosa merkte an, dass wiederholte Nichterreichen der Impfziele im Laufe der Jahre die Zahl der ungeimpften Kinder erhöhen und damit das Risiko von Krankheitsausbrüchen weiter steigern würde.
Das DOH erinnert Eltern und Erziehungsberechtigte weiterhin daran, sicherzustellen, dass ihre Kinder gegen Masern und Röteln geimpft werden.
Zuvor hatte der Imamrat der Philippinen seine Unterstützung für die Impfbemühungen der Regierung zum Ausdruck gebracht und darauf hingewiesen, dass solche Programme nicht im Widerspruch zu den islamischen Lehren stehen.
“Wir können nicht einfach nur weiter beten. Wir müssen unsere Kinder bringen und sie impfen lassen. Das dient dem Schutz unserer Kinder und Angehörigen”, hieß es.
Der Rat erklärte, Impfungen stünden im Einklang mit den islamischen Lehren zum Schutz von Gesundheit und Leben.
“Im Islam gilt die Auffassung, dass es wichtig ist, den Erhalt unseres Lebens zu schätzen, solange eine Handlung weder dem Körper noch dem Geist des Einzelnen schadet”, so der Rat weiter.
“Deshalb ist diese Art der Impfung für unsere Kinder, die sie benötigen, so wichtig”, fügte er hinzu. – KR






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