Manila – Ein Mangel an Zahnärzten in den Philippinen hat zu einer großen Diskrepanz zwischen der Anzahl der praktizierenden Zahnärzte und der Bevölkerungszahl des Landes geführt, sagte ein Beamtin des Department of Health (DOH) am Sonntag. – klajoo.com – In einem Interview mit Super Radyo dzBB sagte Emmie Perez, Staatssekretärin des DOH, dass das aktuelle Verhältnis von Zahnärzten zur Bevölkerung bei 1 zu 53.000 liegt.
Perez sagte, dieses Ungleichgewicht könne erklären, warum neun von zehn philippinischen Kindern an Karies oder anderen Zahnproblemen leiden.
“Die Nachfrage nach jedem einzelnen Zahnarzt ist extrem hoch, die wir momentan nicht decken können. Wir bemühen uns, dem entgegenzuwirken, aber es ist schwierig”, sagte Perez.
Sie fügte hinzu, dass das DOH zwar Programme zur Mundgesundheit anbiete, diese aber im Vergleich zum Gesamtbedarf des Landes begrenzt sind.
Perez merkte an, dass das derzeitige Verhältnis weit unter dem von der Weltgesundheitsorganisation (WHO – World Health Organization) empfohlenen Standard liegt, der einen Zahnarzt pro 7.500 Einwohner vorsieht.
Sie führte den Mangel unter anderem auf die unzureichende Vergütung von Zahnärzten im öffentlichen Dienst zurück und erklärte, dass Einstiegspositionen im öffentlichen Sektor nur etwa der Gehaltsstufe 16 entsprächen, was die Rekrutierung und Bindung von Zahnärzten erschwere.
Perez wies außerdem darauf hin, dass die Mundgesundheit oft vernachlässigt werde, obwohl sie ein wesentlicher Bestandteil der allgemeinen Gesundheit sei, und forderte Reformen, um der zahnärztlichen Versorgung Priorität einzuräumen, einschließlich der Wiederbelebung des ehemaligen Mundgesundheitsbüros des DOH.
Inzwischen ist über die Philippine Health Insurance Corporation (PhilHealth) seit 2024 ein Paket zur präventiven Mundgesundheitsvorsorge erhältlich.
Die Leistung umfasst präventive Maßnahmen und die Entfernung von Zähnen im Notfall in akkreditierten Einrichtungen mit einer Deckung von bis zu 1.000 PHP pro Jahr.
Während sich die bestehenden Programme auf Prävention konzentrieren, untersucht das DOH zukünftige Leistungspakete, um Zahnverlust entgegenzuwirken und Unterstützung für Zahnersatz zu bieten.
“Die Regierung kann das nicht allein schaffen. Wir brauchen die Zusammenarbeit mit dem Privatsektor”, sagte Perez und forderte landesweit mehr Zahnärzte auf, sich an Regierungsprogrammen zu beteiligen.
Sie fügte hinzu, dass die Beratungen zur Einführung erweiterter Mundgesundheitspakete noch andauern. – KR







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