Luzon – Das Philippine Institute of Volcanology and Seismology (PHIVOLCS) teilte am Sonntag mit, dass der Vulkan Mayon in Albay seinen effusiven Ausbruch am Samstag den 18. Tag in Folge fort setzte. – klajoo.com – Der Vulkan erzeugte am Samstag glühende Lavaströme, pyroklastische Dichteströme (PDCs – Pyroclastic Density Current) und Felsstürze, die in die Mi-Isi-Schlucht im Süden, die Bonga-Schlucht im Südosten und die Basud-Schlucht im Osten abflossen, hieß es.
“Die Lava floss vom Gipfelkrater aus und erreichte eine Tiefe von 1,3 bis 3,2 Kilometern entlang der drei genannten Schluchten”, fügte PHIVOLCS hinzu.
Am Samstag wurden außerdem ein vulkanisches Erdbeben, ein anhaltendes Beben, 253 Felsstürze und 44 pyroklastische PDCs registriert.
Ein Kraterglühen war mit bloßem Auge sichtbar.
Der Vulkan stieß insgesamt 2.327 Tonnen Schwefeldioxid aus.
Mäßige Rauchsäulen stiegen bis zu 600 Meter über den Krater auf, bevor sie in südwestlicher und nordöstlicher Richtung abdrifteten.
“Für den Mayon gilt weiterhin die Alarmstufe 3, und das Betreten der 6 Kilometer langen permanenten Gefahrenzone (PDZ – Permanent Danger Zone) muss verboten werden”, so PHIVOLCS.
Ebenso wenig sollte das Betreten der erweiterten Gefahrenzone ohne entsprechende Überwachung gestattet werden, hieß es weiter.
Die Behörde erklärte, der Vulkan Mayon berge Gefahren wie:
- Felsstürze, Erdrutsche oder Lawinen
- ballistische Splitter
- Lavaströme und Lavafontänen
- PDCs
- Explosionen mittlerer Größe
- Lahare bei starken und anhaltenden Regenfällen
PHIVOLCS warnte vor gefährlichen Flugrouten in der Nähe des Vulkans. – KFR







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