Luzon – Das Philippine Institute of Volcanology and Seismology (PHIVOLCS) berichtete, dass der Vulkan Mayon in Albay in den vergangenen 24 Stunden weiterhin Anzeichen verstärkter Unruhe mit vulkanischen Erdbeben, Felsstürzen und pyroklastischen Dichteströmen (PDCs – Pyroclastic Density Currents) zeigte. – klajoo.com – Der Vulkan verzeichnete am Dienstag 83 vulkanische Erdbeben, 273 Felsstürze und 61 PDCs, teilte PHIVOLCS in seinem Bulletin mit.
Ein Lavadom und ein Kraterglühen waren zu sehen, da der Vulkan weiterhin Lavaströme ausstößt und es vereinzelt zu geringfügiger strombolianischer Aktivität kommt.
Unterdessen wurden am Dienstag glühende PDCs beobachtet, die sich über der Mi-isi Schlucht im Süden, der Bonga Schlucht im Südosten und der Basud Schlucht im Osten ablösten.
Der Vulkan Mayon stieß am Dienstag außerdem 1.973 Tonnen Schwefeldioxid aus.
Mäßige Rauchsäulen stiegen bis zu 500 Meter über den Krater auf, bevor sie nach Nordosten und Ostsüdosten abdrifteten.
Die Alarmstufe 3 oder “Verstärkte Unruhe/Magmatische Unruhe” bleibt für den Vulkan Mayon weiterhin in Kraft, teilte PHIVOLCS mit.
Die Behörde warnte die Öffentlichkeit vor möglichen Gefahren wie:
- Felsstürze, Erdrutsche oder Lawinen
- ballistische Splitter
- Lavaströme und Lavafontänen
- PDCs
- Explosionen mittlerer Größe
- Lahare entstehen bei starken und anhaltenden Regenfällen.
Einige Einwohner von Legazpi City und der Stadt Daraga in Albay erlebten am Montagabend Aschefall vom Vulkan Mayon.
PHIVOLCS erklärte, dass der Zutritt zur permanenten Gefahrenzone (PDZ – Permanent Danger Zone) mit einem Radius von sechs Kilometern nicht gestattet werden sollte.
Ebenso sollte das Betreten der erweiterten Gefahrenzone (EDZ – Extended Danger Zone) ohne entsprechende Überwachung verboten werden, hieß es.
PHIVOLCS fügte hinzu, dass Flüge in der Nähe des Vulkans nicht erlaubt sein sollten. – KFR






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