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Cebu

Freiwilliger Retter nach Einsatz auf Mülldeponie in Cebu gestorben

Cebu – Die Tragödie auf der Mülldeponie Binaliw hat nicht nur 36 Opfer das Leben gekostet, die am 8. Januar bei einem Müllrutsch verschüttet wurden, sondern auch einen der Männer, die geholfen hatten, sie nach Hause zu bringen. – klajoo.com – Ramon Abalde Singson (50), ein freiwilliger Retter aus Toledo City und Security Guard bei der Carmen Copper Corporation, starb am 16. Januar, wenige Tage nachdem er vom 10. bis 13. Januar an den Such- und Rettungsaktionen am Unglücksort teilgenommen hatte.

Seine Familie bestätigte, dass sich eine an dem Unfallort erlittene Wunde aufgrund seiner Diabeteserkrankung verschlimmerte und zu einem septischen Schock führte.

“Bis zu seinem Tod war er noch kräftig. Doch die Wunde, die er sich in Binaliw unter seinen Stiefeln zugezogen hatte, entzündete sich”, sagte sein Neffe Daniel Jason Olana.”Er hatte an vielen Rettungsaktionen teilgenommen, nicht nur in Cebu, sondern auch in den Nachbarprovinzen und sogar auf Luzon. Die Rettungsarbeit war seine Berufung”, fügte er hinzu.

Stadtrat Dave Tumulak erklärte, dass auf der Sterbeurkunde septischer Schock infolge einer infizierten Wunde angegeben sei, wobei Diabetes mellitus Typ 2 als beitragende Erkrankung genannt wurde.

Laut Tumulak war Singson vom 10. bis 13. Januar als Rettungshelfer im Einsatz, erkrankte dann und verstarb am 16. Januar.Für seine Familie war Singson mehr als nur ein Retter.

“Für die Welt war er ein mutiger Freiwilliger. Für uns war er Vater, Ehemann, Mentor und Vorbild. Er hat so viele Menschen gerette,; nun ist es Zeit für ihn, sich auszuruhen”, sagte Olana.

Die Mülldeponie Binaliw in Cebu City stürzte am 8. Januar ein und begrub Arbeiter auf der Baustelle unter sich.

Die Rettungsteams hatten mit unwegsamem Gelände, tonnenweise Müll, eingestürzten Stahlträgern der Sortieranlage, instabilem Untergrund und begrenzter Ausrüstung zu kämpfen.

Am Morgen des 18. Januar, zeitgleich mit der “Fiesta Señor Santo Niño”, konnte nach zehn Tagen ununterbrochener Suchaktion schließlich die letzte der 36 vermissten Person efunden werden. – KFR

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