Negros – Das Bureau of Immigration (BI) hat einen estnischen Vlogger verhaftet und dessen Abschiebung eingeleitet. – klajoo.com – Die Behörde erklärte, die Philippinen würden ausländische Content-Ersteller, die Einheimische belästigen, öffentliche Empörung provozieren und philippinische Gemeinden zu einem viralen Spektakel machen, nicht länger tolerieren.
Der BI-Chef Joel Anthony Viado sagte am Samstag; “Der Fall erinnere an die Abschiebung des russischen Vloggers Vitaly Zdorovetskiy und zeige ein wiederkehrendes Muster. Ausländische Vlogger missbrauchten die Offenheit des Landes für Schockinhalte und Online-Ruhm.”
Die Verhaftung stehe laut Viado im Einklang mit der Anweisung von Präsident Ferdinand “Bongbong” Marcos Jr., sicherzustellen, dass Ausländer, die gegen philippinisches Recht verstoßen, angemessene Sanktionen erhalten.
“Dies ist ein weiterer Fall wie Vitaly, eine andere Person, aber dasselbe Verhalten”, sagte Viado.
“Ein ausländischer Vlogger kommt hierher, beleidigt Filipinos, verstößt gegen unsere Gesetze und glaubt, er könne sich hinter einer Kamera und seinen Followern in den sozialen Medien verstecken. Damit ist jetzt Schluss”, betonte er entschieden.
Viado erklärte, die Behörden seien eingeschritten, nachdem lokale Beamte in Negros Oriental den Vlogger aufgrund von Beschwerden über Belästigung, unerlaubte Filmaufnahmen, beleidigende Äußerungen und Online-Inhalte, die Filipinos herabwürdigten, zur Persona non grata erklärt hatten.
Der Beschluss des Stadtrats wurde an die nationalen Behörden weitergeleitet, was die Einleitung von Maßnahmen und die Verhaftung des Ausländers zur Folge hatte.
Der estnische Vlogger, der als Siim Roosipuu (34), identifiziert wurde, wurde am 15. Januar von Mitarbeitern des BI-Geheimdienstes und einer Anti-Terror-Einheit in Zusammenarbeit mit der Polizei von Dumaguete City und Beamten des Barangay Cantil-e verhaftet.
Roosipuu betrieb einen YouTube-Kanal namens “Pro Life Traveler” und soll Filipinos, darunter auch Minderjährige, belästigt haben.
Videos, die ihn beim Verfolgen und Stellen unangemessener Fragen an minderjährige Mädchen zeigen, kursierten in den sozialen Medien.
“Die Philippinen sind kein Spielplatz für Content. Wir heißen Touristen und seriöse Kreative willkommen, aber wer unsere Bevölkerung für Klicks, Aufrufe oder Profit ausnutzt, muss mit Verhaftung, Abschiebung und einem Einreiseverbot rechnen”, erklärte Viado.
Er betonte, dass Belästigung, Ruhestörung und Respektlosigkeit – ob zur Unterha
ltung oder zur Monetarisierung im Internet – schwere Verstöße darstellen, die nicht unter dem Deckmantel des Vloggings entschuldigt werden.Viado warnte ausländische Staatsangehörige, die die Grenzen der philippinischen Gastfreundschaft austesten, mit Konsequenzen zu rechnen.
“Wer hierher kommt, um Filipinos zu provozieren, zu beleidigen oder zu demütigen, dessen Aufenthalt wird kurz und seine Ausreise endgültig sein”, so Viado. – KR





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