Manila – Das Land Transportation Office (LTO) hat mindestens 229 elektrische Fahrräder und Dreiräder (E-Bikes und E-Trikes) angehalten, seit das Verbot am 2. Januar auf den Hauptverkehrsstraßen von Metro Manila in Kraft trat. klajoo.com – Der LTO-Chef Markus Lacanilao erklärte am Mittwoch in einer Pressekonferenz, dass am ersten Tag des Verbots 114 E-Bikes und E-Trikes angehalten wurden.
Die Zahl der Verstöße ging in den folgenden zwei Tagen jedoch zurück, 70 Fahrzeuge am 3. Januar und nur noch 45 am 4. Januar.
Lacanilao fügte hinzu, dass einige Besitzer dieser Elektrofahrzeuge die entsprechenden Bußgelder bereits bei der LTO-Zentrale bezahlt hätten, was zeige, dass “es Menschen gibt, die Ordnung wollen”.
Das Verbot von E-Bikes und E-Trikes betrifft Hauptverkehrsstraßen wie die EDSA (Epifanio Delos Santos Avenue), die C-5 Road, den Roxas Boulevard und den Abschnitt der Quirino Avenue bis zum Magallanes-South Luzon Expressway.
“Wir konzentrieren uns derzeit auf diese vier Hauptstrassen. Was die Commonwealth Avenue und den Marcos Highway betrifft, prüfen wir noch, ob ein ähnliches Verbot eingeführt werden soll. Ich werde daher am Montag ein Gespräch mit den lokalen Behörden zu diesem Thema anstreben”, sagte Lacanilao.
Lacanilao räumte zwar ein, dass viele Filipinos E-Trikes als Transportmittel nutzen, erklärte aber zuvor, das Verbot diene ihrer Sicherheit.
Laut ihm werde die LTO mit lokalen Behörden und anderen Beteiligten zusammenarbeiten, um “geeignete Strecken zu finden und zu entwickeln, auf denen E-Trikes verkehren können, ohne den Verkehr zu behindern oder andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden”, um so “Mobilitätsbedürfnisse mit Sicherheit und Ordnung in Einklang zu bringen”.
Wer gegen das Verbot verstößt, muss mit Sanktionen gemäß Republic Act (RA) 4136 oder den Land Transportation and Traffic Code sowie die Joint Administrative Order No. 2014-01 rechnen.
Zu den Strafen gehören Bußgelder und bei wiederholten Verstößen die mögliche Beschlagnahme des Elektrofahrzeugs.
Der Verband der Elektrofahrzeuge der Philippinen (EVAP – Electric Vehicles Association of the Philippines) begrüßte das Verbot zwar, forderte aber gleichzeitig eine klarere Umsetzung der Richtlinie.
Der EVAP-Präsident Edmund Araga erklärte in einem früheren Interview, das Verbot solle über Metro Manila hinausgehen.
“Letztendlich brauchen wir Sicherheitsregeln. Wir müssen die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer gewährleisten, und dies ist eine gute Gelegenheit, Fahrzeuge, die sich nicht an die Verkehrsregeln halten, endgültig zu verbieten”, fügte er hinzu. – KFR







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