Manila – Eine 17-jährige Mutter wurde festgenommen, weil sie ihr einmonatiges Kind für 55.000 PHP verkauft hatte, teilte das Philippine National Police – Women and Children’s Protection Center (PNP-WCPC) am Donnerstag mit. klajoo.com – Die Polizei entdeckte den Social-Media-Beitrag der Jugendlichen, in dem sie ihr Baby zunächst für 50.000 PHP anbot, und vereinbarte am vergangenen Dienstag ein Treffen mit ihr in einem Schnellimbissrestaurant in Quezon City (QC), erklärte die WCPC-Chefin, Police Brigadier General Maria Sheila Portento, gegenüber Reportern in Camp Crame.
“Wir erfuhren von ihrer Mutter, dass die Jugendliche das Geld für ihr Studium ausgegeben hatte. Sie plante, mit dem Erlös aus dem Verkauf ihres Kindes ihr Studium zu finanzieren”, sagte Portento.
“Die Ermittlungen unserer Beamten ergaben, dass sie tatsächlich mit einer Person in Japan kommunizierten, die ihnr Geld schickte, um das Baby zu kaufen”, fügte sie hinzu.
Sie machte keine Angaben dazu, wie viel Geld der Ausländer der Jugendlichen bereits überwiesen hatte.
Das festgenommene straffällig gewordene Kind und sein Säugling wurden dem Sozialamt von Quezon City übergeben, fügte die WCPC-Chefin hinzu.
Was die Schuld der 17-Jährigen angeht, heißt es in Abschnitt 6 des Republic Act (RA) 9344 oder des Juvenile Justice Act, dass Kinder zwischen 15 und 18 Jahren von der Strafbarkeit ausgenommen sind, “es sei denn, sie haben mit Urteilsvermögen gehandelt”.
“Ihr Urteilsvermögen war laut der Bescheinigung der Sozialarbeiterin, die die Begutachtung durchgeführt hat, überdurchschnittlich. Sie war sich der Tragweite ihrer Tat vollkommen bewusst. Sie hat sie geplant und ausgeführt”, so Portento.
Sie fügte hinzu, dass die Verdächtige wegen mutmaßlicher Verstöße gegen Abschnitt 4(a) und (e) des Republic Act (RA) 9208, geändert durch den RA 10364 oder dem erweiterten Gesetz zur Bekämpfung des Menschenhandels, sowie gegen Abschnitt 7 des RA 7610 oder dem Gesetz zum besonderen Schutz von Kindern vor Missbrauch, Ausbeutung und Diskriminierung, angeklagt werden könnte.
Portento erklärte außerdem, dass der Fall auch gemäß RA 10175 oder dem Gesetz zur Bekämpfung von Cyberkriminalität, eingereicht werde, da die Verdächtige soziale Medien genutzt habe, um ihr Baby zu verkaufen.
Außerdem fügte hinzu, dass die Polizei die mögliche Rolle des Vaters des Babys untersuche, den sie lediglich als ebenfalls minderjährig bezeichnete. – KFR







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