Luzon – Das Philippine Institute of Volcanology and Seismology (PHIVOLCS) meldete am Mittwochabend einen “andauernden pyroklastischen Dichtestrom (PDC – Pyroclastic Density Current) im Zusammenhang mit einem Kuppeleinsturz” am Mayon Vulkan Mayon. – klajoo.com – PHIVOLCS teilte auf seinen Social-Media-Konten Kameraaufnahmen, die zwischen 18:36 Uhr und 19:00 Uhr entstanden waren und das Kraterglühen auf dem Gipfel des Mayon Vulkans zeigen.
“Überhitztes vulkanisches Gas aus neuem Magma erhellt die Atmosphäre über dem Krater, und ein glühender Lavadom am Krater besteht aus neu abgelagertem glühendem Material aus Felsstürzen und kurzen PDCs, die von dem Dom in der Bonga Schlucht abgetragen wurden”, hieß es.
PHIVOLCS warnte, dass die Alarmstufe 3 für den Mayon Vulkan weiterhin gilt und das Betreten der permanenten Gefahrenzone (PDZ – Permanent Danger Zone) im Umkreis von sechs Kilometern verboten ist.
Am frühen Mittwochnachmittag teilte PHIVOLCS mit, dass in den vergangenen 24 Stunden mehr als 130 Felssturzereignisse am Mayon Vulkan registriert wurden.
Unter Felssturzereignissen versteht man herabfallende Gesteinsbrocken aus dem oberen Bereich des Vulkans, ausgelöst durch die Auswirkungen zunehmender Lava.
Der PHIVOLCS-Chef Teresito Bacolcol sagte, man beobachte den Anstieg der Felssturzaktivität seit November, merkte aber an, dass die Zahlen in der letzten Dezemberwoche und der ersten Woche des Jahres 2026 noch einmal deutlich angestiegen seien.
“Es kommt zur Bildung eines Lavadoms. Dabei handelt es sich um die zähflüssige Lava an der Spitze des Vulkans, die sich dort sammelt und so den Lavadom wachsen lässt”, sagte er.
Am Dienstag verhängte PHIVOLCS für den Mayon Vulkan die Alarmstufe 3, nachdem dort das Auftreten eines PDC registriert worden war.
Die Alarmstufe 3 bedeutet eine “hohe vulkanische Unruhe” und dass innerhalb von Tagen oder Wochen mit explosiver Aktivität zu rechnen ist.
Der Mayon Vulkan befand sich zuletzt im Jahr 2023 für sechs Monate unter Alarmstufe 3, bevor er auf Alarmstufe 2 herabgestuft wurde.
Am Mittwochnachmittag erklärte Bacolcol, die aktuellen Signale des Mayon Vulkans ähnelten zwar denen von 2023, wies aber auf einen entscheidenden Unterschied in diesem Jahr hin, wie Anzeichen von Bodenhebung oder -verformung am Vulkan. – KFR







Add Comment