Luzon – Um zu verhindern, dass Menschen in die sechs Kilometer lange permanente Gefahrenzone (PDZ – Permanent Danger Zone) des Mayon Vulkans in Albay gelangen, die aufgrund des Auftretens pyroklastischer Dichteströme (PDC – Pyroclastic Density Current) unter Alarmstufe 3 gestellt wurde, wurden nun Kontrollpunkte eingerichtet. – klajoo.com – In verschiedenen Gemeinden in Albay präventive Evakuierungen durchgeführt, darunter in Camalig, Ligao City, Malilipot, Daraga und Guinobatan.
“Rein technisch gesehen dürfte sich dort niemand aufhalten, da es sich um eine permanente Gefahrenzone handelt. Selbst bei Alarmstufe 0 dürften sich dort keine Menschen aufhalten. Wir müssten diejenigen evakuieren, die außerhalb der permanenten Gefahrenzone von sechs Kilometern leben. Wir bei PHIVOLCS (Philippine Institute of Volcanology and Seismology) erkennen jedoch die Realität vor Ort an, dass dort tatsächlich Menschen leben”, sagte der PHIVOLCS-Chef Teresito Bacolcol.
Die Behörde warnte davor, dass die Einwirkung von PDC, oder “Uson”, wie die Bicolanos sie nennen, zum sofortigen Tod führen könne.
Dichte Mengen an Asche können eine Person verschütten, verbrennen oder unter sich begraben, während die Einwirkung großer Mengen zu Atemnot führen kann.
“Technisch gesehen handelt es sich um einen Ausbruch, nur eben um einen effusiven Ausbruch. Das ist unser ‘stiller Ausbruch’, eine langsame Freisetzung von Magma aus dem Vulkangebäude”, sagte Bacolcol.
Für rund 2.899 Einwohner von Albay, die aus den oben genannten Gebieten evakuiert werden sollen, werden Evakuierungszentren vorbereitet.
“An alle Personen im Sechs-Kilometer-Radius gilt unsere Pflicht. Wir möchten betonen, dass dies bei dieser Alarmstufe ein Niemandsland ist”, sagte der Gouverneur von Albay, Noel Rosal.
Obwohl der Zutritt zur sechs Kilometer langen permanenten Gefahrenzone aufgrund der Verhängung der Alarmstufe 3 verboten ist, erklärte das Fepartment of Tourism (DOT), dass es für Touristen weiterhin sicher sei, den Mayon Vulkan zu besuchen und seine Aktivität aus sicherer Entfernung zu beobachten.
Das DOT stellte fest, dass immer dann mehr Touristen die Region besuchen, wenn es zu Unruhen am Mayon Vulkan kommt.
“Wir werden diesbezüglich strenge Regeln anwenden, insbesondere beim Trekking. Denn die Sicherheit der Touristen hat natürlich weiterhin oberste Priorität”, sagte DOT-Chef der Bicol Region, Herbie Aguas. – KR






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