Manila – Die Philippine National Police (PNP) gab am Sonntag bekannt, dass sie in 2025 insgesamt 1.120 Angehörige des Dienstes entlassen und 1.425 weitere suspendiert hat. – klajoo.com – Diese Strafen wurden in 2.226 von insgesamt 4.203 Disziplinarverfahren gegen 6.527 PNP-Angehörige im vergangenen Jahr verhängt.
Laut den Aufzeichnungen der Disziplinar-, Rechts- und Ordnungsabteilung der PNP betrafen die Fälle 5.229 Polizeibeamte im unteren Dienstgrad, 1.101 Polizeibeamte im höheren Dienstgrad und 197 zivile Mitarbeiter.
Von den insgesamt 5.229 Fällen, die 3.124 Beamte betrafen, wurden 1.369 Verfahren eingestellt oder die Betroffenen freigesprochen, während die verbleibenden 2.843 Fälle mit 3.403 betroffenen Beamten zu disziplinarischen Maßnahmen führten.
Abgesehen von den aus dem Dienst entlassenen oder suspendierten Beamten ergibt sich folgende Aufschlüsselung der Fälle nach Strafen:
- Verwarnung – 351 Fälle
- Degradierung – 113 Fälle
- Entzug von Privilegien – 51 Fälle
- Gehaltskürzung – 37 Fälle
- Beschränkung – 36 Fälle
Der amtierende PNP-Chef, Lieutenant General Jose Melencio Nartatez Jr., sagte, diese Zahlen belegen das Engagement der PNP für Rechenschaftspflicht und rechtsstaatliche Verfahren.
“Diese Zahlen belegen, dass die Rechenschaftspflicht innerhalb der PNP weder selektiv noch oberflächlich ist. Wir haben ein klares Verfahren – jede Beschwerde wird untersucht, und alle Seiten werden angehört. Wir entscheiden auf Grundlage von Fakten und ordnungsgemäßen Verfahren – ob dies zu Strafen oder zu einem Freispruch führt”, sagte Nartatez Jr. in einer Erklärung.
Unter Nartatez Jr. Führung wurden vom 26. August bis zum 31. Dezember 2025 insgesamt 435 Fälle mit 710 Beteiligten als abgeschlossen betrachtet.
94 Fälle wurden eingestellt oder die Beteiligten freigesprochen, was 258 Personen betraf.
Davon wurden 253 Beteiligte in 191 Fällen aus dem Dienst entlassen, während 194 Beteiligte in 94 Fällen suspendiert wurden. Weitere 29 Beteiligte wurden degradiert, und die in den verbleibenden 17 Fällen erhielten eine Rüge.
Nartatez Jr. warnte anschließend, dass uniformierte Beamte, die Verstöße begehen, nicht von der Strafverfolgung ausgenommen seien.
“Das Tragen einer Uniform ist ein Privileg, kein Recht. Wer das Vertrauen der Öffentlichkeit missbraucht, wird zur Rechenschaft gezogen, während Unschuldige rehabilitiert werden. Dieses Gleichgewicht ist für eine professionelle Polizei unerlässlich”, fügte er hinzu. – KFR







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