Manila – Gemäß den Daten der Philippine Statistics Authority (PSA), die am Dienstag veröffentlicht wurden, ist die Zahl der im Ausland tätigen philippinischen Arbeitnehmer (OFWs – Overseas Filipino Workers) bis 2024 auf 2,19 Millionen gestiegen. – klajoo.com – Die Zahl der OFWs stieg im vergangenen Jahr um 1,5 Prozent von 2,16 Millionen in 2023.
Laut PSA stellten in 2024 die Overseas Contract Workers (OCWs), also philippinische Arbeitnehmer mit bestehenden Arbeitsverträgen, die Mehrheit bzw. 97,9 Prozent aller OFWs dar.
Unterdessen machten die übrigen 2,1 Prozent der OFWs in diesem Zeitraum diejenigen aus, die ohne Arbeitsvisum oder Arbeitserlaubnis einer Vollzeitbeschäftigung nachgingen oder andere Arten von Nicht-Einwanderungsvisa nutzten, wie beispielsweise Touristen-, Besucher-, Studenten- oder medizinische Visa.
Die Daten der PSA zeigten auch, dass 1,25 Millionen oder 57,2 Prozent der im Ausland tätigen philippinischen Arbeitskräfte weiblich waren.
In 2023 stellten Frauen mit 1,20 Millionen bzw. 55,6 Prozent der Gesamtzahl einen größeren Anteil der im Ausland arbeitenden Filipinos dar.
Nach Altersgruppen betrachtet stellten die OFWs ab 45 Jahren in 2024 mit 25,8 Prozent den größten Anteil dar, gefolgt von den 30- bis 34-Jährigen mit 21,3 Prozent und den 35- bis 39-Jährigen mit 19,2 Prozent.
Darüber hinaus teilte die PSA mit, dass eine genauere Betrachtung der Geschlechterverteilung zeige, dass unter den männlichen OFWs diejenigen im Alter von 45 Jahren und älter mit 30,8 Prozent den größten Anteil ausmachten, gefolgt von männlichen OFWs im Alter von 30 bis 34 Jahren mit 18,6 Prozent und 40 bis 44 Jahren mit 18,5 Prozent.
Den größten Anteil weiblicher OFWs verzeichnete die Altersgruppe der 30- bis 34-Jährigen mit 23,3 Prozent, gefolgt von den über 45-Jährigen mit 22,0 Prozent und den 35- bis 39-Jährigen mit 21,0 Prozent.
Die Daten der PSA zeigten auch, dass etwa vier von zehn oder 43,6 Prozent der OFWs in 2024 einfachen Tätigkeiten nachgingen – also der Ausführung einfacher und routinemäßiger Aufgaben, die den Einsatz von Handwerkzeugen und einen erheblichen körperlichen Aufwand erfordern können.
Die zweithäufigste Berufsgruppe waren Anlagen- und Maschinenbediener sowie Monteure, die laut PSA 15,4 Prozent aller OFWs ausmachten.
Darauf folgten die Service- und Verkaufskräfte mit einem Anteil von 12,7 Prozent.
Nach Geschlecht aufgeschlüsselt waren unter den 1,25 Millionen weiblichen OFWs die meisten mit 68,4 Prozent in einfachen Berufen tätig, gefolgt von denjenigen, die im Dienstleistungs- und Verkaufssektor arbeiteten mit 12,5 Prozent.
Unter den 937.000 männlichen OFWs in 2024 war der häufigste Beruf mit 32,8 Prozent der Anlagen- und Maschinenbediener sowie der Monteur.
Darauf folgten diejenigen, die als Handwerker und verwandte Berufe sowie als Dienstleistungs- und Verkaufsarbeiter tätig waren, diese machten 14,8 Prozent bzw. 12,9 Prozent der männlichen OFWs aus.
Die PSA gab an, dass in allen 17 Regionen des Landes die OFWs aus Calabarzon den größten Anteil ausmachten und in 2024 insgesamt 20,5 Prozent aller OFWs stellten.
Anschließend folgten OFWs aus der Central Luzon mit 11,3 Prozent und den Western Visayas mit 9,5 Prozent.
Auf den größeren Inselgruppen stammte die Mehrheit der OFWs aus Luzon mit 62,9 Prozent.
Andererseits wurde der Anteil der OFWs aus Mindanao auf 18,7 Prozent und der Anteil der OFWs aus der Visayas-Region auf 18,4 Prozent in 2024 geschätzt.
In 2024 blieb Asien mit 74,5 Prozent aller OFWs das Hauptzielland.
Darauf folgten Europa mit 10,6 Prozent, Nord- und Südamerika mit 9,2 Prozent, Australien mit 4,4 Prozent und Afrika mit 1,3 Prozent, womit die fünf globalen Regionen, in denen OFWs tätig waren, vervollständigt waren.
Unter den asiatischen Ländern war Saudi-Arabien das führende Zielland und stellte 2024 21,9 Prozent aller OFWs, gefolgt von den Vereinigten Arabischen Emiraten mit 12,4 Prozent.
Andererseits hatte Malaysia mit 1,7 Prozent aller im Ausland arbeitenden OFWs in 2024 die geringste Anzahl an OFWs. – KR







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