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Manila

China warnt seine Bürger vor instabiler öffentlicher Sicherheit und Schikanen gegen Chinesen in den Philippinen

Manila – China hat für seine Bürger, die in die Philippinen reisen wollen, eine Sicherheitswarnung herausgegeben. – klajoo.com – Darin werden sie aufgefordert, ihr Sicherheitsbewusstsein und ihre Notfallvorsorge zu verstärken, da in den Philippinen eine „instabile öffentliche Sicherheitslage“ herrscht und es angeblich häufig zu Schikanen gegen chinesische Einzelpersonen und Unternehmen kommt.

In der auf der Webseite der chinesischen Botschaft in Manila veröffentlichten Mitteilung, wurde chinesischen Bürgern, die sich bereits in den Philippinen befinden oder im Begriff sind, dorthin zu reisen, Folgendes empfohlen:

  • Behalten sie die Sicherheitslage vor Ort genau im Auge und steigern sie Ihr Sicherheitsbewusstsein und ihre Notfallvorsorge.
  • Beschränken sie nicht unbedingt notwendige Ausflüge auf ein Minimum und meiden sie politische Versammlungen oder überfüllte Veranstaltungsorte.
  • Halten sie sich an die örtlichen Gesetze und Vorschriften, achten sie aber auch auf mögliche Sicherheitsfallen und -tricks.

„Angesichts der instabilen öffentlichen Sicherheitslage in den Philippinen in letzter Zeit und der zunehmenden Schikanen gegen chinesische Bürger und Unternehmen sowie der landesweit häufigeren Häufigkeit politischer Versammlungen, Proteste und Demonstrationen sind chinesische Bürger und Unternehmen in den Philippinen einem höheren Sicherheitsrisiko ausgesetzt“, so die chinesische Botschaft.

„Potenziellen Reisenden in die Philippinen wird geraten, eine gründliche Risikobewertung vorzunehmen und ihre Reisepläne sorgfältig zu überdenken“, heißt es weiter.

Im Notfall wird chinesischen Bürgern geraten, sich unverzüglich an die chinesische Botschaft oder das nächstgelegene Konsulat auf den Philippinen zu wenden.

Der Regierungspalast Malacañang sagte, dass die Philippinen bei der Umsetzung des Gesetzes keine chinesischen Staatsbürger im Visier hätten und dass alle Nationalitäten in den Philippinen willkommen sind.

„Die Reisewarnung ist lediglich eine normale konsularische Funktion von China. Wir können China versichern, dass wir keine bestimmte Nationalität oder Nation gezielt schikanieren wollen“, sagte die Pressesprecherin des Regierungspalastes, Claire Castro, in einem Briefing.

„Denken wir daran, dass jeder hier willkommen ist, außer natürlich, wenn ein Verbrechen begangen wurde. Wir werden das Gesetz durchsetzen“, fügte sie hinzu. – KR

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