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Manila

BI: Aus Myanmar zurückgeführte Filipinos decken neuen Betrugstrend auf, der philippinische Migranten in den USA ins Visier nimmt

Manila – Der Bureau of Immigration (BI) gab am Mittwoch bekannt, dass philippinische Opfer von Menschenhandel, die aus Myawaddy, Myanmar, zurückgeführt wurden, einen neuen Trend bei den Betrugsmaschen aufgedeckt haben. – klajoo.com – Der BI-Chef, Joel Anthony Viado, erklärte in einer Pressemitteilung, man schlage Alarm und informiere die Öffentlichkeit über den neuen Trend, um sicherzustellen, dass Filipinos gemäß den Anweisungen von Präsident Ferdinand „Bongbong“ Marcos Jr. vor Betrug geschützt werden sollen.

Viado sagte, eines der Opfer habe berichtet, wie die Betrugsmaschen nun philippinische Migranten in den USA ins Visier nehmen.

Betrüger täuschen ahnungslose Opfer, indem sie sie zu Investitionen in betrügerische Kryptowährungskonten überreden und ihnen oft hohe Renditen bei geringem bis gar keinem Risiko versprechen.

Sie wenden verschiedene Taktiken an, darunter die Kontaktaufnahme mit philippinischen Einwanderern über Social-Media-Nachrichten, um Investoren anzulocken.

Sobald die Opfer ihr Geld überwiesen haben, manipulieren die Betrüger möglicherweise Kontostände, um falsche Gewinne vorzutäuschen und die Opfer zu weiteren Investitionen zu bewegen.

Schließlich verschwinden die Betrüger mit dem Geld, sodass die Opfer ihre vermeintlichen Gewinne nicht abheben können.

Zuvor hatte Viado die Festnahme des Alias „Jon Jon“ durch Mitarbeiter des National Bureau of Investigation (NBI) begrüßt, der zu den am 26. März zurückgeführten Personen gehörte.

Er gab an, im Ausland Opfer des Syndikats geworden zu sein, wurde jedoch später von seinen Kollegen als einer der Anwerber identifiziert, die in Thailand Arbeit anboten, diese aber schließlich nach Myanmar brachten, wo sie misshandelt und zur Arbeit als Betrüger gezwungen wurden.

Rückgeführte wiesen auf „Jon Jon“ hin, der sich angeblich freiwillig für die Entwicklung des neuen Moduls gemeldet hatte, das auf FilAms abzielt.

Ein Rückgeführter gab sogar an, dass „Jon Jon“ sich als Opfer ausgegeben habe, obwohl er zahlreiche illegale Arbeitskräfte angeworben hatte.

„Wir möchten unsere Kababayans im Ausland warnen, nicht diesem neuen Vorgehen zum Opfer zu fallen“, sagte Viado.

„Der IACAT (Inter-Agency Council Against Trafficking) setzt sich dafür ein, dass diejenigen, die weiterhin Filipinos schikanieren, mit den härtesten Strafen des Gesetzes rechnen müssen“, betonte er. – KR

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